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Politischer Austausch beim Schlemmen

Grünkohlessen in Haste Politischer Austausch beim Schlemmen

150 Besucher – Bürger sowie Vertreter aus Rat, Verwaltung und Vereinsleben – haben beim Grünkohlessen der Haster Runde nicht nur ausgiebig gespeist, sondern auch politische Kost und musikalische Leckerbissen serviert bekommen.

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Die Gäste beim Grünkohlessen der Haster Runde hören Musik, politische Informationen und Humorvolles.

Quelle: gus

Haste. Bürgermeister Sigmar Sandmann berichtete, dass Haste weitere Parkplätze im Bereich des Bahnhofs plant. „Ich weiß gar nicht, warum die Gemeinde Hohnhorst das nicht auch macht“, schoss der SPD-Politiker eine Spitze in Richtung Nachbargemeinde ab, die sich mit diesem Thema seit Monaten schwertut.

Der Forstweg müsse aufgebrochen werden, weil die Samtgemeinde Kanalarbeiten zu erledigen hat. Nenndorf hoffe, dass Haste dann auch gleich die Fahrbahn erneuert und auch den Bereich wiederherstellt, der im Zuge der Kanalarbeiten aufgerissen werden muss. Doch dies setze Kommunikation zwischen Samtgemeinde und Gemeinde voraus.

Haste müsse allein 155000 Euro Anteil an den Arbeiten am Regenwasserkanal übernehmen. Die Straßensanierung koste noch einmal 600000 Euro, wobei die Anlieger 40 Prozent über ihre Straßenausbaubeiträge beisteuern. Deshalb ist für April eine Anliegerversammlung geplant, bei der die Gemeinde hören möchte, wie die Menschen am Forstweg über eine Sanierung denken.

Seinen ersten Auftritt beim Grünkohlessen hatte Gemeindedirektor André Lutz. Er blickte auf das Jahr 2015 zurück, das Haste zusätzlich zu Bahnbrücke und -tunnel auch eine neue Fahrradabstellanlage und einen neuen Bouleplatz beschert hat. Zudem seien für 30000 Euro Straßen und Wege repariert worden.

Der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Rolf Stierand lobte die für das nächste Wochenende geplante Ausstellung der Haster Runde. „Das ganze Material dafür zusammenzustellen, und das ehrenamtlich, das ist keine einfach Aufgabe“, so Stierand.

Ebenfalls erstmals bekamen die Besucher als Vorspeise zum Grünkohl Livemusik kredenzt. Das nagelneue Ensemble „Haster Dorfmusik“ garnierte das Grünkohlessen mit zünftiger Blasmusik und einigen eingestreuten Pop-Songs. Nicht nur war erstmals eine Livegruppe bei dem Anlass im Bürgerhaus zu hören, die „Dorfmusik“ ist derzeit Hastes einzige Kapelle. Nicht ganz: „Bislang hatte Haste nur die Friedhofskapelle, jetzt haben wir endlich auch eine Blaskapelle“, scherzte Günther Wildhagen, Chef der Haster Runde. Und Sandmann lobte: „Diese Kapelle passt hier super rein. Ich war begeistert.“

Fritz Wiechmann bot dem Publikum eine urkomische Geschichte über das Verbot, bei Tisch aufzustoßen, die Nachteile von Smartphones und Meyers Bittern. Und er blickte zurück auf die Vorfälle mit Wildschweinen im vergangenen Jahr. „In der Toskana leben 400000 Wildschweine. Manche Italiener sind ja der Meinung, man sollte Wölfe ansiedeln, die die Schweine dann vertilgen“, sagte Wiechmann im Spaß. gus

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