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Haste Pragmatismus gefragt
Schaumburg Nenndorf Haste Pragmatismus gefragt
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00:16 08.02.2017
Marion Grages berichtet als stellvertretende Bürgermeisterin aus Hohnhorst über aktuelle Aktivitäten der Verwaltung. Quelle: ar
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HASTE.

Sigmar Sandmann, Bürgermeister der Gemeinde Haste, Marion Grages als stellvertretende Bürgermeisterin in Hohnhorst und Bürgermeisterin Katrin Hösl aus Suthfeld stellten sich den kritischen Fragen der Anwesenden. Auch Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt sowie der CDU-Bundestagsabgeordnete Mike Beermann nahmen am Austausch teil.
Vornehmlich bewegten verkehrspolitische Themen direkt vor Ort und im Landkreis die Gemüter. Zur Erreichbarkeit des neuen Klinikums Schaumburg in Vehlen beispielsweise gab Sandmann die Auskunft, dass es ein Anruf-Sammeltaxi geben wird, das Besucher direkt vor der Haustür abholt. Pro Fahrt werde ein Eigenanteil von fünf Euro fällig. Auch sei es möglich, mit dem Zug nach Bückeburg zu fahren. Die Busanbindung von dort zum Klinikum sei gut, erklärte er.
Im Folgenden stellte Siedler-Vorstandschef Rolf-Gerd Knapp die Frage, wie es bei so einem langen Anfahrtsweg wie von Haste aus um die medizinische Versorgung als Patient bestellt sei. Bürgermeister Sandmann erklärte, dass sich an der Zahl der Krankenwagen, in denen die ersten lebenserhaltenden Maßnahmen eingeleitet werden, nichts ändern wird.
Zur in vielerlei Hinsicht unbefriedigenden Situation am Haster Bahnhof konnten die Bürgervertreter nur von kleinen Fortschritten berichten. Auf die Frage von Sabine Kroymann-Knapp zur Busparkplatz-Situation konnte Sandmann nur vage Angaben machen. „Eine Änderung auf dem Bahnhofsvorplatz ist aber unabdinglich“, betonte er.
Lacher erntete die Aussage des Haster Bürgermeisters, als er auf den aktuellen Stand des Baus einer Fußgänger-Unterführung am Bahnhof angesprochen wurde. Ein Antrag dafür könne im Jahr 2020 gestellt werden, habe er gerade erfahren. Weitergehen könnte es frühestens 2021. Einfacher Grund: Der Straßenbaubehörde in Hameln fehlen Brückenbau-Ingenieure.
SPD-Mitglied Eike Loos gab das Stichwort für die fehlende Sicherheit bei der Straßenüberquerung am NP-Markt. Nach einer kurzen Diskussion sorgte der pragmatische Einwand von Schmidt für Wohlwollen auf allen Seiten: Die Verlegung einer nicht mehr benötigten Ampel am alten Bahnübergang könne das Problem lösen. ar

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