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Radfahrer sollen wieder auf den Weg

Neue Ausschilderung kritisiert Radfahrer sollen wieder auf den Weg

Die neue Ausschilderung des früheren Geh- und Radweges schmeckt nicht allen Wilhelmsdorfern. Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde, Wilfried Wlotzka, kritisiert, dass der Weg in einen reinen Bürgersteig umfunktioniert wurde – Radfahrer sollten keine Instrumente zur Verkehrsberuhigung sein.

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Vor allem ältere Wilhelmsdorfer, Pendler und Schulkinder, die täglich auf das Fahrrad angewiesen sind, müssen jetzt zweimal zusätzlich die viel befahrene L 449 überqueren.

Quelle: Symbolfoto

Wilhelmsdorf. Diese Funktion ist Teil der Begründung, warum innerorts seit einiger Zeit immer mehr Rad- und Fußwege zu Bürgersteigen umfunktioniert werden. Radler, so heißt es, seien auf der Straße sicherer. Und sie helfen bei der Verkehrsberuhigung. Genauer: Sie bremsen Raser aus. Wlotzka zufolge teilen zahlreiche Wilhelmsdorfer seine Ansicht, weshalb er sich in dieser Sache an den Landkreis gewandt habe.

„Vor allem ältere Wilhelmsdorfer, Pendler und Schulkinder, die täglich auf das Fahrrad angewiesen sind, müssen jetzt zweimal zusätzlich die viel befahrene L449 überqueren. Genau diese Situation ist beim Bau des Radweges 2005 durch den Landkreis bemängelt worden“, schrieb Wlotzka ans Kreishaus. Er erinnert daran, dass die Querungsstelle der L449 deshalb sogar um mehrere Hundert Meter verlegt werden musste. Jetzt aber müssten die Radfahrer die L449 wieder an der unübersichtlichsten Stelle überqueren: an der Ausfahrt des Asternwegs in die Waldstraße .

Dies hält Wlotzka für unzumutbar. Er bittet den Landkreis, den jetzigen Fußweg an der Waldstraße in Wilhelmsdorf wieder in einen kombinierten Fuß- und Radweg umzuwandeln. Dazu solle es eine Besichtigung mit Vertretern von Landkreis, Polizei und Gemeinde geben. gus

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