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Haste Radler parken unterm „Sonnendach“
Schaumburg Nenndorf Haste Radler parken unterm „Sonnendach“
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00:20 19.01.2015
Quelle: pr.
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Haste. Die Fläche wäre ausreichend, da diese etwa dem Dreifachen eines Einfamilienhauses entspricht, wie Bürgermeister Sigmar Sandmann vorrechnete. Die Kosten betragen geschätzte 50 000 Euro.

Dieses Geld müsste die Gemeinde investieren. Aus der Einspeisung des gewonnenen Stroms ergäben sich im 16. Jahr ausreichend Einnahmen, um die Investition zu amortisieren. Arno Sommerfeld (SPD) strich den ökologischen Wert des Vorhabens heraus. Der Unterstand wäre also nicht nur trocken, sondern auch grün. Sandmann plädierte dafür 50 000 Euro für die Solarenergie-Anlage in den Etatplan für 2015 einzustellen.

Teuer wäre allerdings ein Speichermodul, dass den Strom aufnimmt und erst dann wieder abgibt, wenn die Sonne nicht mehr scheint. Beispielsweise für die Beleuchtung der Fahrradständer und des Tunnels bei Dunkelheit. Auch umliegende Gewerbebetriebe könnten Abnehmer der Elektrizität sein. Jedoch nur mit einem Speicher.

Die Überdachung selbst bezahlt die Gemeinde Haste, die Kosten dafür betragen 60 000 Euro. Allerdings erhofft sich Kommune einen Zuschuss aus dem Topf der Regionalisierungsmittel, den der Landkreis verwaltet. Die reine Aufstellung des Daches bezahlt die Deutsche Bahn.

Dies soll innerhalb der kommenden drei Monate geschehen. Anschließend kann die Gemeinde dann die Photovoltaikmodule installieren. gus

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