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Gemeinde weist Tunnel-Schelte zurück

Situation am Haster Bahnhof sorgt für Diskussionen Gemeinde weist Tunnel-Schelte zurück

Nachdem sich ein Bürger darüber beschwert hat, dass der Bahnhofstunnel in Haste in einem beklagenswerten Zustand sei, reagiert nun die Gemeinde – und weist den Vorwurf, es würde zu wenig für die Sauberkeit getan, zurück.

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Nicht alle Radler halten sich an das Fahrverbot im Haster Bahnhofstunnel.

Quelle: ber

HASTE. „Eine beauftragte Firma reinigt einmal pro Woche den Tunnel. Das lässt sich die Gemeinde 3000 Euro pro Jahr kosten“, erklärt Gemeindevertreter André Lutz. Wenn am Wochenende Großereignisse in Hannover – beispielsweise Heimspiele von Hannover 96 – gewesen sind, säubert die Firma nach Angaben von Lutz zudem zusätzlich am Montag den Tunnel.

Darüber hinaus stehe ein Mitarbeiter der Gemeinde auf Abruf bereit. „Etwa für den Fall, dass gerade die Firma gereinigt hat, und der Tunnel kurz danach verunreinigt wird“, so Lutz. „Dann geht unser Mitarbeiter selbst hin und macht das weg.“

Menschlicher Kothaufen im Tunnel

Voraussetzung sei aber, dass die Gemeinde in solchen Fällen einen Hinweis erhalte. „Wir können nicht jeden Tag den Tunnel kontrollieren.“ Die Gemeinde könne schließlich nicht für alles Vorkehrungen treffen – so wie beispielsweise der von einem Bürger beklagte menschliche Kothaufen. Lutz: „Wir müssen so etwas erstmal erfahren. Wenn man uns das meldet, kümmern wir uns darum.“

Dass sich viele Radfahrer nicht an das Gebot halten, im Bahnhofstunnel abzusteigen und zu schieben, sei auch aus Sicht der Gemeinde ein Ärgernis. „Zumal die Radfahrer durch die Rampe ordentlich Fahrt aufnehmen und die Kurven sehr eng und uneinsichtig sind“, betont Lutz. „Das ist gefährlich, vor allem wenn Kinder, Fahrgäste mit Koffern oder Personen mit Hunden an der Leine durch den Tunnel gehen.“

Der Gemeinde bleibe aber nur die Möglichkeit, die Bürger für die Gefahr zu sensibilisieren. Eine wirkliche Handhabe, so Lutz, habe nur die Polizei. „Und die konzentriert sich nunmal mehr auf den Fließverkehr.“ ber

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