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Haste Schlussakt erfolgt
Schaumburg Nenndorf Haste Schlussakt erfolgt
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00:17 02.07.2017
Der Fußweg an der Waldstraße hat schon für eine Menge Ärger gesorgt. Quelle: js
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Haste

Von Verhältnissen wie an der Kampstraße in Bad Nenndorf kann zwar noch nicht gesprochen werden, doch richtig rund lief die Baustelle wahrlich nicht ab. Bauverzögerungen hatten die Anlieger und die Gemeindevertreter ohnehin schon auf eine Geduldsprobe gestellt. Und manche Beobachter sprachen dem Weg jeglichen Nutzen ab beziehungsweise kritisierten die Ausführung, die unter anderem zulasten eines offenen Grabens ging. So richtig ärgerlich wurde es aber kurz nach Fertigstellung des Wegs vor einigen Wochen. Denn nur wenig später sackte das Pflaster kurz hinter dem Schlesierweg auf mehreren Metern ab. Die ausführende Firma wurde einbestellt und musste die Steine aufnehmen, den Untergrund auffüllen und das Pflaster neu verlegen. Und das war nur eines der Probleme, die aufgetreten waren.

Abnahme offenbart Mängel

Im Zuge der jüngsten Abnahme sind nun ebenfalls Mängel aufgefallen. Allerdings handelt es sich dabei um größtenteils um kosmetische Probleme: An einigen Stellen musste die Raseneinsaat verbessern werden, da oft Unkraut beziehungsweise gar Raps an den für Gras vorgesehenen Stellen gewachsen war. Ferner mussten einige Pflastersteine ausgetauscht werden, die durch die Fortsetzung der Bauarbeiten in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Außerdem war der Abschluss des Weges nach Angaben von Gemeindedirektor André Lutz nicht ganz gelungen, weswegen die entsprechende Firma eine Rinne angepasst hat. Zu guter Letzt musste noch eine Schotterfläche zwischen Straße und Weg ausgeglichen werden.
Stand jetzt sei nur noch an einer Stelle, wo derzeit Wildwuchs zu finden ist, Gras auszusäen. Obschon der Weg bereits offiziell eröffnet ist, ist die Schlussrechnung noch nicht bezahlt. „Der Weg kann trotzdem schon benutzt werden“, sagt Lutz, der von der Sinnhaftigkeit des Vorhabens überzeugt ist. „Viele Bürger nutzen den Weg, die früher auf der Straße laufen mussten“, so der Gemeindedirektor. js

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