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Suche nach Messerstecher hält an

Haste / Täter auf der Flucht Suche nach Messerstecher hält an

Nach der Messerattacke vom Montagabend in Haste ist der Täter nach wie vor auf der Flucht. Auch am Dienstag konnte die Polizei den Gesuchten nicht dingfest machen.

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Quelle: Symbolfoto

Haste. Eine Gefahr für die Allgemeinheit besteht nach Einschätzung der Polizeiinspektion (PI) Nienburg-Schaumburg aber nicht. Der 33-jährige Haster hatte am frühen Montagabend Besuch eines 32-jährigen Mannes aus Pattensen. Der jüngere wollte dem ein Jahr älteren Mann Ware abkaufen, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft.

Das Geschäft hatten die Beiden im Internet vereinbart. Allerdings zog der Haster im Laufe des Treffens ein Messer. Was genau der Konfliktgrund war, gab die Staatsanwaltschaft am Dienstag nicht Preis. Nur so viel: Offenbar gerieten die Männer über Einzelheiten des Kaufs in Streit.

Der Beschuldigte stach darauf hin mehrmals zu. Die Tat soll sich gegen 17.15 Uhr in der Wohnung des Hasters abgespielt haben, der 33-Jährige ergriff am Montagabend die Flucht. Die Polizei leitete umfangreiche Suchmaßnahmen ein, dabei kam auch eine Hubschrauberstaffel zum Einsatz. Gefunden wurde der Flüchtige bis zum Dienstagabend nicht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf schwere räuberische Erpressung.

Gabriela Mielke, Pressesprecherin der PI Nienburg-Schaumburg, hält den Gesuchten nicht für gefährlich. Dieser sei bislang lediglich wegen Diebstahls- und Betrugsdelikten, nicht aber wegen Gewalttaten ins Visier der Polizei geraten. Andererseits sei die Tatwaffe noch nicht gefunden worden, weshalb nicht auszuschließen sei, dass der Haster sie noch bei sich trägt.

Sollte der Beschuldigte wegen schwerer räuberischer Erpressung verurteilt werden, droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe. Mindestens fünf Jahre stehen auf ein solches Vergehen, erklärte André Lüth, Sprecher der Staatsanwaltschaft in Bückeburg. Über den möglichen Verbleib des Mannes konnten die Behörden am Dienstag keine Angaben machen.

Gegen den 32-jährigen liegen nach Angaben der Staatsanwaltschaft keine Verdachtsmomente vor, dass dieser seinerseits strafbar gehandelt haben könnte. Nach aktuellem Kenntnisstand sei dieser das Opfer. Der Pattenser sei am Dienstag noch zur Behandlung im Krankenhaus geblieben. gus

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