Haste (tes). Aus jeder Gruppe kamen drei Botschafter zur Tafel des Roten Kreuzes um die Geschenke zu überreichen. Der vierjährigen Jule sei es nicht schwergefallen sich von ihrem Mäusespiel zu trennen. „Das macht Spaß“, verspricht sie. Der Bedarf an Spielzeug sei groß, sagt Michaela Hinse, Leiterin der Tafel. Viele Familien stünden allzu oft vor der Entscheidung: Lebensmittel kaufen oder Spielzeug.
Quer durch alle Bevölkerungsgruppen steige die Armut an, stellte Hinse fest. Besonders alarmierend sei, dass immer mehr Eltern berufstätig sind und das Einkommen dennoch nicht reicht, um ihre Familie zu ernähren. Besonders Alleinerziehende seien davon betroffen. „Es kann jeden treffen“, gab Hinse zu bedenken. Am Weltkindertag wird die Aktion des Präventionsbeirates fortgesetzt.
SN-Online.de Anmeldung
