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Vom Privileg zum Volkssport

40 Jahre Vereinsleben Vom Privileg zum Volkssport

Als Günther Hucke vor 40 Jahren einige Mitstreiter um sich scharte, um die Tennissparte des Eisenbahn- Turn- und Sportvereins Haste zu gründen, war es noch nicht allzu lange her, dass der Ballsport als Hobby der urbanen Privilegierten galt.

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Die Nachwuchsarbeit stand auch in früheren Jahren bereits im Mittelpunkt beim ETSV Haste.

Quelle: pr.

HASTE. Doch Tennis wurde ab den sechziger Jahren immer populärer und bekam nicht zuletzt durch die Erfolge von Steffi Graf und Boris Becker in den achtziger Jahren deutlichen Aufwind.

In den Schaumburger Vereinen, bis dahin geprägt von Mannschaftsdisziplinen wie Handball und Fußball, entbrannten heiße Debatten über das Für und Wieder des britischen Gentleman-Sports. Aber der Trend griff auch hierzulande, und Tennisplätze gehörten bald zum Bild der dörflichen Sportanlagen.

Neben einem zusätzlichem Monatsbeitrag kostete die Aufnahme in die Haster Vereinssparte anfangs eine Gebühr von 250 Mark. Beim späteren Bau der Tennisplätze kamen Bürgschaften von 2500 Mark dazu. Nichtsdestotrotz wuchs die Gruppe innerhalb kürzester Zeit auf 50 Mitglieder an, die aus Mangel an Plätzen ihre Matches zunächst fünf Jahre lang in der Haster Sporthalle austrugen.

Drei Plätze auf dem Schinnanger

Nach langer Suche stellte die Gemeinde 1980 endlich das Gelände auf dem Schinnanger zur Verfügung. Zusammen mit dem Kreissportbund und den erheblichen Eigenleistungen förderte sie den Bau, und ein Jahr später wurden die ersten drei Plätze eingeweiht.

Annähernd 200 Spieler tummelten sich bald Dank der neuen Plätze und des allgemeinen Tennisbooms in der Vereinssparte. 1999 gelang es unter Leitung von Dieter Engelke, ein neues Tennisheim zu bauen, dass das jahrelang genutzte hölzerne Provisorium ablöste. Neben dem Freizeittennis nahmen zeitweise bis zu zehn Mannschaften auf den verschiedenen Ebenen am Punktspielbetrieb teil.

Intensive Jugendarbeit, wie die Schultennisaktionen von Stefanie Hackmann, Mitgliederwerbeaktionen und Pflege der Geselligkeit bescherten der Abteilung 40 erfolgreiche Jahre und regelmäßigen Nachwuchs.

Bei den regelmäßigen Vereinsmeisterschaften führen Namen wie Angela Rösemeier und Alexander Dittrich die Siegerlisten an.

Am Sonnabend, 20. August, steigt ab 14 Uhr ein Festakt zum 40-jährigen Bestehen an der Tennisanlage. Unter dem Motto „Deutschland spielt Tennis“ lädt die Spartenleitung zu Spiel und Spaß ein. geb

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