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Vor Bahnübergang sollen richtige Parkflächen entstehen

Bauausschuss Haste Vor Bahnübergang sollen richtige Parkflächen entstehen

In ein Paradies für Wildparker hat sich seit der Schließung des Bahnübergangs in Haste die Sackgasse zwischen den „Park&Ride“-Anlagen verwandelt. Wie es mit diesem Abschnitt der Waldstraße, den der Landkreis nach Fertigstellung der Brücke der Gemeinde übereignet hat, weitergehen soll, darüber hat sich der Haster Bau- und Umweltausschuss bei einer Ortsbegehung Gedanken gemacht.

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 Was wird aus der Sackgasse vor dem einstigen Bahnübergang? Der Bauausschuss plädiert für zusätzliche Parkplätze – allerdings richtige.

Quelle: kle

Haste (kle). Die Straße selbst ist eigentlich noch gut in Schuss, stellte Bürgermeister Sigmar Sandmann zufrieden fest. „Hier ist also keine Gefahr im Verzug.“ Trotzdem bestehe klarer Handlungsbedarf, nicht zuletzt, da die Situation mit den Wildparkern „kein Zustand“ ist, so das einstimmige Urteil der Ausschussmitglieder.

 Nach den Vorstellungen der Politiker könnten in dem Sackgassenbereich neue Parkflächen entstehen. Zu diesem Zweck könnte, zumindest im Bereich kurz vor dem einstigen Übergang, vom Gehweg ein größeres Stück abgeknapst werden. Denn da der Weg inzwischen ins „Nichts“ führt, ist dessen enorme Breite im Grunde überflüssig.

 Im gleichen Zug soll das komplette Ein- und Ausfahrt-System an diesem Standort auf den Prüfstand kommen. Denn eigentlich dürfen Autofahrer, die von der Hauptstraße kommen, nicht nach links auf den Parkplatz fahren, sondern müssen außen herum, über die Straße Am Forsthaus. Diese Regelung war der oft schwierigen Verkehrssituation am offenen Bahnübergang geschuldet und könnte nun möglicherweise geändert werden.

 Wirklich umgesetzt wird die Vorgabe „Einfahrt verboten“ allerdings schon heute von den meisten nicht mehr, so die Erfahrung der Ratsleute. Den Autofahrern lässt sich daraus aber kaum ein Vorwurf machen, immerhin ist das eine Verbotsschild verdreht worden und zeigt in Richtung Bahngleise, das andere ist von Grünzeug überwuchert.

 Darüber hinaus äußerte der Eigentümer der Flächen nördlich der Waldstraße den Wunsch, den Beginn der „Park&Ride“-Anlage optisch irgendwie deutlich zu machen. Denn unter den Wildparkern hätten vor allem die Gewerbetreibenden zu leiden, deren Kundenparkplätze nur selten tatsächlich von Kunden genutzt werden könnten. Ein entsprechendes Schild könnte Abhilfe schaffen, so die Überlegung.kle

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