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Haste Wenn Jesus die Feder führt
Schaumburg Nenndorf Haste Wenn Jesus die Feder führt
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16:22 25.11.2012
Medienmann Wolfgang Baake (rechts) berichtet im gemütlichen Rahmen des Männerabends aus seinem Leben und Arbeiten als Christ und erörterte zudem die Macht der Medien. Quelle: ems

Haste (ems). Aus eigener Erfahrung und Sicht schilderte der langjährige Geschäftsführer des christlichen Medienverbundes KEP (Konferenz Evangelikaler Publizisten), Wolfgang Baake, seine kritischen Beobachtungen der Medienlandschaft in Deutschland und der Welt. Seit 1987 leite er „nebenher“ auch die (CMA), Christliche Medienakademie in Wetzlar.

Den gut 50 Gästen im Saal, schilderte der erfahrene Medienmann seine ganz persönliche Laufbahn, die Anfang der siebziger Jahre „eine einschneidende Wende“ erfahren habe. Vormals erfolgreicher Angestellter bei der Volkswagen AG, habe er damals in aller Stille „Jesus erfahren“ und sei nach einigem Zögern „dem Ruf des Unausweichlichen bereitwillig gefolgt.“

Infolgedessen absolvierte der damals knapp 26-Jährige, ein Studium der evangelischen Theologie in Marburg und arbeitete anschließend als Vikar im geteilten Berlin. Und zwar in Kirchen auf beiden Seiten der Mauer. Bildhaft schilderte Baake dem Auditorium seine erlittenen Qualen beim wöchentlich wiederkehrenden Grenzwechsel von Ost nach West- und die Wagnisse jener Zeit.

Damals sei ihm den Wert einer freien und unabhängigen Presse deutlich vor Augen geführt worden. Schließlich habe sich ihm zusätzlich die Möglichkeit einer journalistischen Ausbildung eröffnet. Aber auch in seinem Amt als „Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz im Deutschen Bundestag“ und bei seiner Arbeit für verfolgte Christen weltweit, „ProChrist“, fühle er sich immer nur der einen Wahrheit verpflichtet; nämlich jener, die er in der Bibel finde.

Für dieses Bekenntnis erntete Baake viel Beifall im Bürgerhaus. Pastor Gero Cochlovius und Kontaktvermittler Stefan Wagner, dankten Baake „für diesen überaus interessanten und anregenden Vortrag.“