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Haste Wie der Heidornsee entstand
Schaumburg Nenndorf Haste Wie der Heidornsee entstand
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00:22 18.01.2015
Bilder aus der Vergangenheit – wie hier das Ehrenmal am Haster Bahnhof um 1926 – sind im Februar im Bürgerhaus zu sehen. Quelle: pr.
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Haste. Präsentiert werden Bilder, Aufzeichnungen und Informationen aus und über Haste in den ersten 50 Jahren des 20. Jahrhunderts.

Passende Themenbände liegen aus. Damit möchte die Haster Runde „diese Zeit mit den noch vorhandenen Bildern, Texten und Exponaten in Erinnerung“ rufen, wie es in der Ankündigung heißt.
Am Sonnabend ist die Ausstellung von 13 bis 18 Uhr zu sehen, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Dazu gehört ein Getränkeausschank, nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen.

Die Geschichtsstunde der besonderen Art beginnt im Haste der Jahrhundertwende – einer Zeit der großen Baustellen für öffentliche Einrichtungen, wie die Haster Runde berichtet. Der Bau der bedeutenden Wasserstraße Ems-Weser-Elbe-Kanal – heute als Mittellandkanal bekannt – wurde durch Haste geleitet und in diesem Abschnitt 1912 geflutet. Als Folge davon musste die bereits bestehende Bahntrasse auf das Brücken-Niveau angehoben werden.

Die Landschaft um Haste veränderte sich durch diese Baumaßnahmen: Unter anderem entstanden so der Heidornsee und die Wilhelmsdorfer Tonkuhlen, wie die Haster Runde erklärt. Doch auch die heute größten Gemeinschaften in Haste – der Eisenbahnchor, der Sportverein und die Freiwillige Feuerwehr – entstanden um diese Zeit.
Die Ereignisse rund um die beiden Weltkriege, die Zeiten davor, dazwischen und danach, sollen ebenfalls Teil der „50 Jahre“-Ausstellung sein. kle

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