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Winterdienst auf dem Prüfstand

Bürgermeister stehen Rede und Antwort Winterdienst auf dem Prüfstand

In der Bürgermeister-Fragerunde bei der Hauptversammlung des Verbandes Wohneigentum in Haste hat das Thema Winterdienst eine zentrale Rolle gespielt. Hohnhorsts und Hastes Bürgermeister, Wolfgang Lehrke und Sigmar Sandmann, nahmen ebenso an der Diskussion teil wie Suthfelds Bürgermeisterin Kathrin Hösl und Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt.

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Haste (gus). Sabine Kroymann-Knapp bat um Verbesserungen beim Winterdienst in Haste, denn zahlreiche Nebenstraßen seien in diesem Jahr stark vereist gewesen. Sandmann gab zu, dass es dabei immer wieder Schwierigkeiten gibt, und zwar nahezu mit Ansage. Besonders problematisch seien die Zustände in den Straßen, die keinen Gehweg haben. Erkannt habe die Gemeinde dies, und es soll auch Änderungen geben. Schmidt betonte, dass der Winterdienst Aufgabe der Samtgemeinde ist, umso löblicher sei es, dass die Gemeinden Haste und Hohnhorst noch einen eigenen Winterdienst in Auftrag geben.

 Grundsätzlich bestehe ein großes Maß an Rechtsunsicherheit hinsichtlich der Straßenreinigungssatzung. Niemand müsse eine Straße bis zur Fahrbahnmitte vom Schnee befreien, dieses Maß gelte nur für das Laubfegen. Anlieger müssen lediglich einen 1,50 Meter breiten Streifen räumen – gibt es keinen Gehweg, muss dies auf der Fahrbahn geschehen. Die herrschende Unsicherheit wolle die Verwaltung zum Anlass nehmen, das Thema noch einmal anzugehen. „Dazu brauchen wir aber Zeit“, sagte Schmidt.

 Eine Zuhörerin monierte die Glätte am Friedhofsweg zwischen Haste und Helsinghausen. Dieser sei schon bei Trockenheit schwierig zu passieren, doch bei Schnee und Eis bedeute die Wölbung der Fahrbahn umso größere Sturzgefahr. Schmidt bat die Zuhörer, bei akuten Problemen umgehend im Rathaus Bescheid zu geben, dann könne die Verwaltung beziehungsweise der Bauhof tätig werden.

 Das Dauerparken von Pendlern am Kirchweg im Scheller soll in Kürze mit Verbotsschildern bekämpft werden. Dies erklärte Lehrke auf die Beschwerde eines Anwohners hin, der von beidseitig zugestellten Wegesrändern berichtet hatte. Eine „Park&Ride“-Anlage zu bauen, habe der Rat abgelehnt, er wolle dies aber noch einmal in die Diskussion einbringen. Von Glück könne die Gemeinde Hohnhorst sagen, weil die Kirche ihren Parkplatz noch nicht für Pendler gesperrt hat, so Lehrke.

 Walter Springinsgut, früherer Haster Bürgermeister, sagte, dass ein solcher Parkplatzbau nicht Aufgabe der Gemeinde Haste sei, wie es in Hohnhorst dargestellt worden war. Denn im Scheller parken keine Haster Bürger. Dem widersprach Lehrke: Im Rat Hohnhorst gelte die Ansicht, dass Haste zuständig ist, weil die Gemeinde vom Bahnhof profitiert. Kroymann-Knapp ließ dies wiederum nicht gelten: Auch Hohnhorst ziehe einen Vorteil aus dem Zug-Haltepunkt. Sandmann plädierte an den Hohnhorster Rat, im Sinne von Entlastung der eigenen Bürger noch einmal die Haltung zum Parkplatzbau zu überdenken.

 Ein Schelleraner hatte ein Ortseingangsschild oder zumindest eine Hinweistafel auf den Ortsteil Scheller hinter der Bahnbrücke gefordert. Dies hat der Landkreis nach Lehrkes Worten aber abgelehnt. Die Frage nach der verbleibenden Dauer der Bauarbeiten an der Haster Ortsdurchfahrt und der damit verbundenen Ampelschaltung konnten weder Sandmann noch Schmidt beantworten.

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