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Zusammenarbeit mit Help vor dem Ende

Änderung Zusammenarbeit mit Help vor dem Ende

 Die Samtgemeinde Nenndorf will den Kooperationsvertrag mit der Stiftung Help für die Ganztagsbetreuung in Haste nicht verlängern. Der Schulausschuss befürwortete den Vorstoß, dass die Schulleitung für die Zeit nach den Sommerferien eigenes Personal einstellen soll.

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Haste (kle). Noch vor eineinhalb Jahren hatte dieser Vorstoß der Verwaltung, die Help-Mitarbeiter durch eigenes Personal zu ersetzen und damit unter anderem Geld einzusparen, nur wenige Freunde im Schulausschuss gefunden. Für das Schuljahr 2014/15 war dieser Vorschlag mit deutlicher Mehrheit abgelehnt worden (wir berichteten) – unter anderem, da der Schulalltag durch den anstehenden Umbau ohnehin schon kompliziert war und durch Mitarbeiterwechsel nicht noch mehr Unruhe gestiftet werden sollte. Inzwischen haben sich die Rahmenbedingungen allerdings geändert. Zum einen wird nach der Fertigstellung des Anbaus in Haste ab dem neuen Schuljahr alles wieder in geregelten Bahnen verlaufen. Zum anderen ergeben sich mittlerweile rechtliche Schwierigkeiten.
Während der Umstellungsphase „wurde sich mit der Stiftung Help eines zuverlässigen Kooperationspartners bedient“, so die Verwaltung. Unter anderem Personalausfälle konnten durch die Stiftung eigenverantwortlich kompensiert werden, wodurch sie in der Anfangsphase der Ganztagsschule „eine verlässliche Größe“ darstellte. Auch dank ihr habe sich „der Ganztagsbetrieb inzwischen etabliert“.
Allerdings hege die Schulleitung seit einiger Zeit den Wunsch, „eigenes Personal im Ganztag einsetzen zu können“. Zum einen wäre die Schulleitung in Bezug auf die Angestellten weisungsbefugt, eigene Mitarbeiter könnten außerdem in die internen Abläufe eingebunden werden. „Fremdpersonal kann beispielsweise nicht an Dienstbesprechungen teilnehmen.“
Eine rechtliche Problematik ergebe sich, da die Samtgemeinde aktuell einen Kooperationsvertrag mit Help habe und zugleich einen Vertrag mit dem Land über die Übertragung dieser Dienstleistungen. „Derartige ,Kettenkooperationen‘ werden vom Kultusministerium grundsätzlich nicht länger gebilligt“, erklärte die Verwaltung.
Zusätzlich zu Betreuern müsste unter anderem noch eine hauswirtschaftliche Kraft für die Mensa eingestellt und die Arbeitszeit der Sekretärin verlängert werden. Mit der Schulleitung und der Stiftung hat es bereits Gespräche zu dieser Entwicklung gegeben. Das Team von Help habe Verständnis gezeigt, jedoch darum gebeten, zumindest Teile des in Haste eingesetzten Help-Personals in den festen Personalbestand der Schule zu übernehmen.

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