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6000 Euro für in Not geratene Familie

Nach Hausbrand 6000 Euro für in Not geratene Familie

Die im Februar durch einen Hausbrand in Not geratene Familie Freiberg aus Ohndorf hat von Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt einen symbolischen Scheck über 6085,90 Euro erhalten. Dies ist der Betrag, den Einwohner aus der Samtgemeinde auf dem kurzfristig von der Kommune eingerichteten Spendenkonto zur Verfügung gestellt hatten, um die Familie zu unterstützen.

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Robin (von links), Cindy, Nicole, Andreas und Justin Freiberg (rechts) freuen sich über die große Hilfsbereitschaft, die sie nach dem Brand erfahren haben. Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt (Zweiter von rechts) überreicht den symbolischen Scheck.

Quelle: ar

Ohndorf. Das Wohnhaus der Freibergs war am 7. Februar bei dem Brand so stark beschädigt worden, dass es unbewohnbar wurde (wir berichteten). „Es war überwältigend, wie schnell uns von allen Seiten Hilfe angeboten wurde“ , sagte Andreas Freiberg bei der Übergabe. „Die Nachbarn im übernächsten Haus haben uns sofort bei sich aufgenommen, damit wir ein Bett zum Schlafen hatten“ erzählte er weiter.
Die Abwicklung mit der Versicherung sei auch schnell und problemlos gewesen, freute er sich. Schmerzhaft sei aber der Verlust der vielen persönlichen Dinge, erklärte seine Frau Nicole. Freundebücher, Laptops und altes, lieb gewonnenes Spielzeug sei nun einmal nicht zu ersetzen, fügte Mike Schmidt hinzu. Er selbst freue sich wahnsinnig über die Hilfe der Solidargemeinschaft.
Lücken in finanzieller Hinsicht sind entstanden, wo der Versicherungsschutz nicht galt. „Das sind kleine Dinge wie ein Wärmemengenzähler, der Eigentum des Versorgungsunternehmens bleibt, aber eben auch das nicht mehr vollkaskoversicherte Auto, das unter dem in Brand geratenen Carport gestanden hat“, erzählte der Familienvater.
Der Großteil des Geldes soll für die Kinder verwendet werden. „Aber auch für unsere Mieter, die ja ebenfalls betroffen sind, und eine Freundin der Familie, die bei uns zu Besuch war, werden wir das Geld einsetzen“, sagte Nicole Freiberg. Nun möchte sich die Familie bei allen Menschen bedanken, die ihr auf so viele Arten über die harte Zeit hinweg geholfen haben.
Den positiven Blick auf die Zukunft hat die Familie jedoch nicht verloren. Der Bagger war schon tätig und hat das alte Haus abgerissen. Hier soll – am liebsten schon zu Weihnachten bezugsfertig – ein neues Haus entstehen. ar

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