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72 Stunden für neuen Jugendtreff

Große Unterstützung für Projekt der Landjugend 72 Stunden für neuen Jugendtreff

Bei ihrer diesjährigen 72-Stunden-Aktion hat die Landjugend Nordschaumburg eine große handwerkliche, logistische und körperliche Leistung erbracht und in Rekordzeit den Rohbau des zukünftigen Jugendtreffs erstellt. Dabei erhielten die Aktiven viel Unterstützung auf allen Ebenen.

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Nur für ein gemeinsames Foto legen die Aktiven eine Pause ein und posieren zusammen mit Gästen aus der Politik.

Quelle: ar

Rehren. Nachdem der Hohnhorster Gemeinderat dem Projekt am Donnerstagabend zugestimmt hatte, legten die Mitglieder eifrig los und hatten bereits morgens um vier Uhr das alte Gebäude abgerissen. „Leider gab es Komplikationen“, erklärte Ideengeber Cord Lattwesen. Es musste kurzerhand ein neues Fundament gegossen werden, da sich im alten Vereinsgebäude nur ein fünf Zentimeter hoher Estrich befunden hatte. Schon nach knapp über 20 Stunden zeichnete sich aber ab, dass man sich voll im Zeitplan befand.

 Im Schichtdienst wechselten sich die rund 50 Mitglieder und Helfer ab und arbeiteten rund um die Uhr an den einzelnen Gewerken, sodass sich das Holzdach bereits in der Nacht auf Sonnabend an Ort und Stelle befand.

 Wer sich der Baustelle näherte, hörte schon von weitem Hammer und Flex in Aktion. Und wie Lattwesen berichtete, hatten sich bis zur Halbzeit des Projekts fast alle Rehrener blicken lassen. Viele brachten gleich Verpflegung mit oder erkundigten sich, zu welcher Mahlzeit sie etwas beisteuern konnten. Und so riss der Strom an Verpflegung nicht ab.

 Dafür schlug das Mai-Wetter Kapriolen. Die Sonne am Frei-tag wurde abgelöst durch Schauer und Gewitter am Sonnabend und verwandelte das Gelände in einen Sumpf. Als Ausgleich bekamen die Mitglieder prominente Hilfe. Landrat Jörg Farr und Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt ließen es sich nicht nehmen, selbst Hand anzule-gen, und schnitten die zur Iso-lation vorgesehene Glaswolle fachgerecht zu.

 Neben diversen finanziellen Spenden erhielt die Landju-gend auch unentgeltlich Material und Architektenleistungen. Lattwesen betonte, dass die jungen Leute die Aktion komplett selbst durchzuführen hatten. „Auch wenn es eine verrückte Idee war: Ich wusste, dass die es schaffen!“ erklärte er begeistert.ar

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