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Alte Schule in Rehren wieder ohne Mieter

Unterbringung von Flüchtlingen eine mögliche Lösung Alte Schule in Rehren wieder ohne Mieter

Die Wohnung in der Alten Schule in Rehren steht erneut leer, nachdem die Mieter nach wenigen Monaten wieder ausgezogen sind.

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Rehren. . Was mit dem Gebäude passiert, ist offen – eine Flüchtlingsunterkunft wäre denkbar, doch so recht traut sich an das Thema momentan niemand heran.
Karl-Heinrich Meyer aus Rehren wandte sich mit dem Hinweis an diese Zeitung, dass eine Flüchtlingswohnung in der Alten Schule dem Image der Gemeinde Hohnhorst gut täte. Dabei bezog sich Meyer auf die Debatte vom Herbst 2014, als der Vorstoß von Bürgermeister Wolfgang Lehrke, in der Alten Schule Ohndorf Asylbewerber unterzubringen, für Unmut sorgte.
Lehrke hält sich daher jetzt bedeckt. Er geht davon aus, dass sich auch diesmal Widerstand regen wird. Bei einer Besichtigung, wo das Thema angesprochen wurde, habe er Reaktionen registriert, die ihn zu diesem Schluss kommen lassen. Er rechne damit, dass aus den Reihen der CDU und der WGN Widerstand käme. Daher strebt er momentan an, dass normal neu vermietet wird.
Doch ausdrücklich abgeneigt zeigt sich CDU-Fraktionssprecher Karl-Heinz Rohrßen nicht. Auf Anfrage dieser Zeitung zeigte er sich für alle Überlegungen offen. In der Alten Schule Hohnhorst sei keine Unterbringung von Flüchtlingen möglich, da zu großer Renovierungsbedarf herrsche. Rehren aber sei in gutem Zustand. Er wünscht sich eine offene Debatte über die Zukunft des Gebäudes im Rat und die Berücksichtigung der Bürgerwünsche.
Ganz ähnlich formuliert es auch Heiko Balke (WGN), der in der Ohndorfer Debatte unter Beschuss geraten war. Er habe aus den damaligen Vorkommnissen gelernt und wolle sich daher diesmal bedeckt halten, damit nicht wieder der Eindruck entstehe, er selbst sei gegen die Unterbringung von Asylbewerbern. Der Rat müsse das Thema behandeln, außerdem müsse die Rehrener Dorfgemeinschaft einbezogen werden. Es dürfe nicht über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden werden.
Lehrke weist auf die grundsätzlichen Probleme bei der Vermietung der Alten Schulen hin. In Ohndorf, Rehren und Hohnhorst gebe es kaum Aussicht auf dauerhafte Bewohner. In Hohnhorst komme der schlechte Zustand hinzu. Immerhin hat die Dorfgemeinschaft in Ohndorf ein Konzept zur Nutzung der dortigen Räume vorgelegt.
Darüber müsse der Gemeinderat noch befinden. Lässt sich die Kommune auf eine Nutzung allein durch die Dorfgemeinschaft ein, fallen die Mieteinnahmen dauerhaft weg, gibt Lehrke schon jetzt zu bedenken. Eine Ratssitzung soll in Kürze einberufen werden. gus

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