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Besserer Lärmschutz für die Bewegungs-Kita

Kosten soll Kommune übernehmen Besserer Lärmschutz für die Bewegungs-Kita

Die Kindertagesstätte Hohnhorst bekommt eine bessere Lärmdämmung in den drei größten Räumen. Dies hat zumindest der Jugendausschuss der Samtgemeinde empfohlen.

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Geschmückt ist die Hohnhorster Kita bereits – jetzt wird sie auch gedämmt.

Quelle: gus

Hohnhorst..  Um eine Mieterhöhung zu verhindern, soll die Kommune die Kosten selbst übernehmen.

 Bauamtsmitarbeiter Gregor Krumpholz erläuterte während einer Besichtigung der mit dem Prädikat Bewegungs-Kita prämierten Einrichtung, welche beiden Möglichkeiten es zur Problemlösung gibt. Eine Option bestünde in einem Abhängen der beiden Gruppenräume und des Bewegungsraums mit Stoffbahnen. Vorteile wären die Kosten von 6200 Euro und der Umstand, dass die Stoffe abnehmbar wären, sollte der Kitabetrieb in dem Gebäude einmal eingestellt werden.

 Zweite Variante: eine etwa sechzig Zentimeter breite und vier Zentimeter starke Umrandung der drei betreffenden Räume mit aus Glaswolle konstruierten Lärmschluckern. Die Kosten lägen bei 9900 Euro, demontierbar wären die Platten anschließend nicht mehr.

 Dennoch plädierten die Politiker für die Glaswolle-Dämmung. Werner Bövers (CDU) wies auf mögliche Probleme mit der durch die Tücher eingeschränkten Raumhöhe hin. Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt bezeichnete die Stoffabhängung als unpraktisch, weil speziell in einer Bewegungs-Kita Gegenstände wie Bälle auf den Bahnen landen könnten. Ähnlich äußerte sich Henning Dormann (WGN).

 Fabian Heine (CDU) sprach sich zunächst für einen möglichst langen Weiterbetrieb der Kita aus und außerdem dafür, dass die Kommune die Dämmarbeiten selbst bezahlt. Dazu gab es ebenfalls zwei Ansätze: Der Eigentümer des Gebäudes könnte mit der Maßnahme betraut werden, doch der hatte bereits signalisiert, die Kosten per Mieterhöhung auf die Samtgemeinde abzuwälzen. Dies würde pro Jahr 4100 Euro Mehrkosten bedeuten. Daher die zweite Möglichkeit: Die Kommune zahlt selbst.

 Letztgenannten Weg favorisierten die Mitglieder im Jugendausschuss, wobei Heiner Wrede (Grüne) sich dafür aussprach, den Vermieter in die Pflicht zu nehmen und die Mieterhöhung abzulehnen. Auch Matthias äußerte Kritik an der Höhe der avisierten Mieterhöhung. Für die Dämmung sollen 10000 Euro in den Finanzhaushalt eingestellt werden.

 Da die Räume großteils mit Fliesen ausgelegt sind, ist die Schallentwicklung besonders groß. Kita-Leiterin Ulla Rust-Sommer hob allerdings den Vorteil der Fliesen im täglichen Betrieb hervor. Udo Husmann (SPD) formulierte in der Sitzung des Jugendausschusses aber Bedenken, ob nicht Kinder bei Toben auf den Fliesen Verletzungen davontragen könnten. Im Bewegungsraum sind an den Spielgeräten allerdings dicke Matten ausgelegt. gus 

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