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Brand in Hohnhorst

Schwerverletzter rettet sich aus Flammen Brand in Hohnhorst

Bei einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Mühlenstraße in Hohnhorst hat sich am Sonnabend ein 41-jähriger Bewohner schwere Brandverletzungen zugezogen.

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Die Einsatzkräfte löschen das Feuer, das sich in das Dach gefressen hatte.

Quelle: js

Hohnhorst. Der Schwerverletzte kam in eine Spezialklinik. Sechs weitere Bewohner konnten sich unverletzt aus dem Wohnhaus ins Freie retten.

Eine Augenzeugin berichtete der Polizei, dass sie eine Feuerwerksrakete in das offene Fenster der Dachwohnung fliegen sehen habe und es danach gebrannt haben soll. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache und Schadenshöhe aufgenommen. Allerdings sind die Gründe nach Angaben der Ordnungshüter momentan unklar. Die Doppelhaushälfte ist zurzeit unbewohnbar.

Nach Polizeiangaben hielten sich beim Ausbruch des Brands vier Frauen und drei Männer in dem Doppelhaus auf. Die Leitstelle Schaumburg alarmierte um 18.06 Uhr die Ortsfeuerwehren aus Hohnhorst, Bad Nenndorf, Haste, Rehren A.R. und Helsinghausen/Kreuzriehe. 65 Feuerwehrleute rückten mit elf Fahrzeugen, darunter die Drehleiter aus der Kurstadt, aus.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich der 41-Jährige am Hauseingang. Er hatte sich schwere Verbrennungen zugezogen. In einem Rettungswagen versetzte ein Notarzt den Schwerverletzten zur Schmerzlinderung in Narkose. Notarzt und Rettungsassistenten brachten den 41-Jährigen in einem Rettungswagen in eine Verbrennungsklinik der Medizinischen Hochschule Hannover.

Nach etwa 30 Minuten kam es im Wohnzimmer zur Durchzündung des Brandes. Dadurch fraß das Feuer sich ins Dach hinein. Mit einem Einreißhaken entfernten zwei Feuerwehrleute mithilfe der Drehleiter die Ziegel oberhalb des Dachfensters auf einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern und löschten die Flammen darunter. Parallel wurde der Rauch mit einem Drucklüfter aus Wohnhaus und Treppenhaus geblasen. Etwa 75 Minuten nach der Alarmierung der Einsatzkräfte war das Feuer gelöscht. Mit einer Wärmebildkamera wurde das Gebäude auf etwaige Brandnester kontrolliert.

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