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Brandschutz durchkreuzt Jugend-Pläne

Ohndorf Brandschutz durchkreuzt Jugend-Pläne

Die Probleme mit dem Brandschutz beim Umbau der Alten Schule Ohndorf sind noch umfangreicher als befürchtet. Der Bauausschuss der Gemeinde Hohnhorst hat sich mit den Ergebnissen eines Gutachtens beschäftigt und will jetzt die auf sie zukommenden Kosten ermitteln lassen.

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Quelle: Archivfoto

Ohndorf. Nach Einschätzung des Bauausschussvorsitzenden, Otto Tatge (CDU), werden die Kosten für die Anpassung des Gebäudes an moderne Brandschutzanforderungen gut im fünfstelligen Bereich liegen. „Der Brandschutz ist beim Umnutzen alter Gebäude immer ein Problem“, sagte Tatge im Gespräch mit dieser Zeitung. Deshalb stelle sich vielfach auch die Frage, ob nicht ein Neubau günstiger wäre.

Bei der ehemaligen Ohndorfer Schule stellt sich diese Frage aber nicht, denn den Großteil des Umbaus erledigt die Dorfgemeinschaft, genauer: Die Dorfjugend Ohndorf. Und zwar in unentgeltlicher Eigenleistung. Die ehrenamtlichen Helfer können den Aufwand, der nun zusätzlich für den Brandschutz anfällt, aber nicht auch noch übernehmen. „Dafür sind sehr spezielle Arbeiten nötig, die später von den Behörden abgenommen werden müssen“, erklärt Tatge.

Damit die Alte Schule von der Dorfjugend genutzt werden kann, müssen Zweck und Bestimmung des öffentlichen Gebäudes entsprechend angepasst werden. Dies geschieht per Nutzungsvereinbarung – schriftlich, versteht sich. Ein von der Gemeinde beauftragter Architekt sollte dieses Papier vorbereiten. Doch bei der Untersuchung tauchten die erheblichen Mängel in punkto Brandschutz auf, worüber Bürgermeister Wolfgang Lehrke vor einigen Wochen den Rat informierte.

Jetzt wurde bekannt, dass unter anderem ein Durchbruch vom unteren Geschoss der Lehrerwohnung, die die Dorfjugend umgestalten will, zum Saal nötig ist. Den Saal hatte die Gemeinde ebenso wie Vereine aus Ohndorf auch bisher schon für öffentliche Veranstaltungen genutzt. In den Durchbruch muss eine Feuerschutztür eingebaut werden. Eine weitere Tür dieser Art ist Tatge zufolge im Keller zu installieren. Hinzu kommen weitere Arbeiten, die zwingend von Handwerkern zu übernehmen sind.

Was das alles kostet, ist noch nicht bekannt. An der Bereitschaft der Gemeinde, die Zeche zu bezahlen und der Dorfjugend somit ihren eigenen Treff zu ermöglichen, gibt es derzeit aber keine Zweifel. Bislang hatte die Gemeinde erwartet, lediglich die Materialkosten stemmen zu müssen. gus

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