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CDU beantragt Wegsperrungen

Hohnhorst / Bahnbrücken CDU beantragt Wegsperrungen

Die CDU-Fraktion im Hohnhorster Gemeinderat hat einen Antrag auf eine Teilsperrung des Haster Kirchwegs während der Bauarbeiten für die Bahnbrücken gestellt. Auch der Ausbau des Weges in der Feldmark auf gesamter Länge ist ein Wunsch der CDU.

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Quelle: Archiv

Hohnhorst (gus). Zwei bis drei Jahre lang sei mit Einschränkungen wegen der Arbeiten zu rechnen. In dieser Phase könnten Baustellenfahrzeuge den nur auf 2,80 Metern Breite asphaltierten Weg ohne Sperrung erheblich schädigen. Auch Schäden an der Straße Zum Walde seien zu befürchten. Nach den Vorstellungen der Christdemokraten soll ein Poller den Wirtschaftsweg für große Fahrzeuge versperren. Mit dem Landwirt, der die Flächen links und rechts des Weges bewirtschaftet, ist das Vorhaben noch abzustimmen. Die Arbeiten für die Bahnüberführungen sollen in 2013 starten.
Bürgermeister Wolfgang Lehrke räumte ein, dass die Gefahr von Baustellenverkehr im Bereich Zum Walde besteht. Ein Poller sei jedoch genehmigungspflichtig. Der Bauausschuss votierte einstimmig für den CDU-Vorschlag. Der Rat muss sich damit noch befassen. Darüber hinaus hat die CDU beantragt, den Kirchweg auf einer zusätzlichen Länge von 330 Metern zu verbreitern. Sechs Meter soll die Fahrbahn in diesem Abschnitt messen. Die Bahn plant ohnehin das Anlegen einer 370 Meter langen Baustraße auf der Trasse des Haster Kirchwegs. Nach Worten Otto Tatges (CDU) ist nicht nachvollziehbar, warum nur dieser Abschnitt ausgebaut wird. Die gesamten Kosten soll die Bahn tragen.
Lehrke sagte, er würde es ebenfalls begrüßen, würde der Kirchweg komplett verbreitert. Doch dafür sei „der Zug abgefahren“, meinte der Bürgermeister. Selbst wenn die Gemeinde dem Antrag der CDU folge, heiße dies noch längst nicht, dass die Bahn dem Wunsch nachkommt. Das Planfeststellungsverfahren sei abgeschlossen. Lehrke betonte, Schäden an Straßen, die von Baufahrzeugen verursacht werden, muss ohnehin die Bahn beseitigen. Diesen zweiten Antrag befürwortete der Ausschuss ebenfalls einstimmig. Dies könne als Signal an die Bahn dienen, dass der Gemeinde nicht egal ist, in welchem Zustand sich die Wege nach dem Brückenbau befinden, meinte auch Lehrke.

Informationen im März

Eine Informationsveranstaltung der Deutschen Bahn zu den beiden Brücken-Bauvorhaben – in Hohnhorst und Haste – soll es erst geben, wenn alle Planungsschritte abgeschlossen sind. Dies hat Bürgermeister Wolfgang Lehrke (SPD) dem Hohnhorster Bauausschuss erläutert. Er habe sich ebenso wie Cord Lattwesen (CDU) bei einem Treffen mit Bahnvertretern ausdrücklich eine eigene Hohnhorster Informationsrunde gewünscht. Doch dies sei von einer DB-Mitarbeiterin mit der Begründung abgelehnt worden, sie habe keine Zeit für zwei solche Veranstaltungen. Offen ist noch, ob die Informationen in Haste oder in Hohnhorst erteilt werden. Derzeit sei das Haster Bürgerhaus im Gespräch. Otto Tatge (CDU) wünschte sich Hohnhorst als Schauplatz, die Turnhalle sei dafür geeignet. Als frühester Zeitpunkt wurde ein noch zu präzisierender Termin im März genannt.

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