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Conny Klement begeistert mit Sandpainting

Frauenabend der Martinsgemeinde in Hohnhorst Conny Klement begeistert mit Sandpainting

Aus allen Nähten geplatzt ist das Gemeindehaus beim Frauenabend der Martinsgemeinde. Ungefähr 140 Besucherinnen hatten sich eingefunden, um die Kunstfertigkeit von Sandmalerin Conny Klement aus Erlangen zu bewundern. Mit ihren vergänglichen Bildern zur biblischen Geschichte von Maria Magdalena verzauberte die Malerin ihr Publikum.

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Conny Klement erschafft ein Bild aus Sand.

Quelle: AR

HOHNHORST. Untermalt von klassischer Musik schuf sie zur Lesung von Marina Baumgärtel Formationen mit faszinierender Wirkung auf einer von unten beleuchteten Glasplatte.

 Gebannt blickten die Besucherinnen auf die Leinwand, während die Künstlerin mit flinken Händen Neues erschuf. Als sich ihr Handballen zu Beginn über die Platte bewegte, entstanden in Windeseile zunächst einsame Wellen auf dem See Genezareth. Während Baumgärtel erzählte, wie einsam, ängstlich und eingesperrt sich Maria von Magdala fühlte, entstanden schon neue Bilder. Aus Wasser wurden plötzlich Steine und daraus eine Mauer mit einem Guckloch.

 Aus kleinen Zeigefingerbewegungen entstanden auf wundersame Weise Gliedmaßen, Augen oder ein Rumpf. Handballen zauberten Gesichtskonturen herbei und mit zarten Berührungen der Fingernägel flossen Tränen oder wurden Kerzen zum Leuchten gebracht. Durch einen winzigen Daumendruck veränderte sich ein trauriges Gesicht in ein fröhliches mit Grübchen.

Bilder sorgen für meditative Stimmung

So erlebten die Zuschauerinnen, wie Maria Magdalena auf Jesus traf, was sie an ihm faszinierte und wie sie ihn nach seiner Wiederauferstehung wiederfand und sich vornahm, diese frohe Kunde in der Welt zu verbreiten. Für eine fast meditative Stimmung sorgten die Bilder, die Klement erschuf. Vor den staunenden Gästen entstanden kurzerhand Porträts, Gruppenbilder und wunderschöne Landschaften. Tief beeindruckt spendete das Publikum am Ende der Geschichte großen Applaus.

 Klement erzählte, dass ihre Tochter im Jahr 2009 ein Video auf YouTube von einem Sandmaler gefunden hatte, als die Künstlerin auf der Suche war nach einem neuen Medium. Sie wollte etwas Neues ausprobieren, als sie einen Kongress für 500 Kinder organisierte. „Eine Schule dafür gibt es nicht. Ich habe einfach einen brasilianischen Sand-Painter besucht und ihm über die Schulter gesehen“, führte sie aus. ar

 

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