Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Hohnhorst Dachschaden
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Dachschaden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 13.08.2016
Die Politiker schauen sich das Dach des Schießstands an – und nicht jeder muss dazu einen langen Hals machen. Quelle: gus
Anzeige
HOHNHORST

Der Verein klagt über Wassereinbrüche durch die Decke des Schießstands. Die Plane ist nach Angaben von Werner Bövers 22 Jahre alt, offenbar ist sie an mehreren Stellen nicht mehr dicht. Etwa in der Mitte des Überbaus ist der Beton gerissen, was Bövers auf das Eindringen von Wasser zurückführt.

Mehrere Angebote liegen zur Dachsanierung vor. Die Kosten variieren um 4000 Euro, wobei der Verein sich ein Satteldach statt des jetzigen Flachdachs wünscht. Dieses würde 20000 Euro kosten. Ausschussvorsitzender Otto Tatge wollte dem Wunsch gern nachkommen. Allerdings bezweifelte Bürgermeister Wolfgang Lehrke zunächst, dass die Gemeinde dazu in diesem Jahr noch genug Geld hat.

Tatge hielt es aber für wenig klug, die Schäden noch über den Winter bestehen zu lassen. Auch Heinz-Konrad Rohrßen (CDU) prophezeite, dass der Schießstand im Winter wohl geschlossen werden müsste, wenn das Dach nicht vorher saniert würde. So äußerte sich auch Sven Hasenstab (SPD), worauf auch Lehrke einlenkte.

Keine externen Zuschüsse in Aussicht

Problematisch ist für die Gemeinde, dass wohl keine externen Zuschüsse in Aussicht stehen. Daher stellte sich die Frage, in welchem Umfang die Gemeinde mit einsteigt. Es sei auch denkbar, ein Darlehen zu gewähren, sagte Rohrßen.

Hasenstab wünschte sich vom Verein einen Antrag über eine konkrete Zuschuss-Summe. Ein Darlehen mache nur Sinn, wenn der Verein das Geld auch zurückzahlen kann.

Daraufhin warf Bövers ein, er erwarte dass die Gemeinde die übliche Praxis bei solchen Vorhaben anwendet, wonach die Vereine ein Drittel übernehmen und die Gemeinde zwei Drittel. Damit freundeten sich die Ausschussmitglieder an, wobei das finale Votum dem Rat obliegt. Hasenstab gab auch zu bedenken, dass sich die Gemeinde generell Gedanken machen sollte, wie viel Infrastruktur sie ich künftig noch leisten kann. gus

Anzeige