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Debatte um Landjugend-Treff dauert an

Container-Lösung gesucht Debatte um Landjugend-Treff dauert an

Die Diskussion um den von der Landjugend Nordschaumburg errichteten  Treff am Rehrener Sportgelände hält an. Im Jugend-, Kultur- und Sportausschuss der Gemeinde Hohnhorst haben die Politiker über ein Problem mit Glascontainern diskutiert, die jetzt an anderer Stelle stehen als vor dem aufsehenerregenden Bauprojekt.

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Quelle: SN

Rehren. Eigentlich sollte es im Ausschuss um den aktuellen Stand hinsichtlich des Landjugend-Treffs gehen. Doch über das Gebäude selbst gab es nur wenig Aufregendes zu berichten. Der Verein MTV Rehren A.R. muss das Gebäude der Landjugend übernehmen und auch in seinen Versicherungsschutz übernehmen, hieß es. Wie der Verbrauch von Wasser und Strom in dem Domizil abgerechnet wird, regeln Landjugend und MTV dann unter sich.

 Bürgermeister Wolfgang Lehrke forderte dann aber, dass die während der Arbeiten fortbewegten Glascontainer an einen anderen Ort als den jetzigen verlegt werden. „Das kann so nicht bleiben“, betonte Lehrke. Der Bauausschuss der Gemeinde werde sich mit dem Thema in Kürze befassen. Der Entsorger hatte die Container versetzt, weil sie an der alten Stelle im Wege waren.

 Die Landjugend hatte sich nach Worten Christian Steeges (CDU) einen anderen Platz gewünscht. Steege ist Mitglied im Rat und in der Landjugend. Doch wenn sich die Gemeinde und der MTV darauf einigen, die Container wieder an die alte Stelle zurück versetzen zu lassen, werde die Landjugend dort neues Pflaster verlegen, versicherte Steege. Ein dort stehender Zaun sei schnell entfernt.

 Lehrke, der aus seiner Ablehnung gegenüber dem Landjugend-Treff seit je her keinen Hehl macht, betonte, es gehe nicht um einen Machtkampf, sondern um eine sachliche Entscheidung. Er wundere sich allerdings, dass der MTV Rehren A.R. mit dem Standort mitten im Eingangsbereich des Geländes, von wo die Container vor jedem größeren Fest fortbewegt werden müssten, einverstanden gewesen ist.

 Zudem sprach Lehrke von Problemen mit den angelockten Wespen. Diese werden umso mehr in Richtung Kinderspielgeräte gelockt, wenn die Container bleiben, wo sie jetzt sind.

 „Irgendeinen Standort müssen wir finden“, schloss der Bürgermeister. Lehrke deutete auch an, dass es mehrere Möglichkeiten für eine einvernehmliche Lösung gibt. gus

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