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Der Seniorenpark steht vor dem Start

Hohnhorst / Seniorenpark Der Seniorenpark steht vor dem Start

Mit dem Ja des Gemeinderats steht dem Start des Seniorenparks Hohnhorst nur noch eine Formalie im Wege: Der Landkreis muss die von der Gemeinde in langer Vorarbeit abgesegneten planerischen Grundlagen durchwinken. Dann kann es endlich losgehen mit dem Projekt der Rohrßen Entwicklungsgesellschaft, das im ehemaligen Gasthaus Wille bis zu 24 älteren Menschen einen Ruhesitz bieten soll.

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Katrin Habermeier vom Heko-Pflegedienst im Ess- und Kochbereich des Seniorenparks. 

Quelle: gus

Hohnhorst. „WG statt Pflegeheim“ lautet die Kernbotschaft des Seniorenparks. Denn mit einem Pflegeheim hat das Konzept nichts gemein. Das Herzstück bildet zunächst eine Wohngemeinschaft mit bis zu 14 Mietern. Diese teilen sich eine Küche mit geräumigem Essbereich, eine Terrasse, einen Raum für Waschmaschinen und Trockner sowie eine Art Lounge samt TV-Gerät.

In ihren Zimmern sind die WG-Bewohner allerdings für sich. Nur bei Bedarf „buchen“ sie zum Beispiel die Angebote des Heko-Pflegedienstes – oder eines anderen Dienstes – hinzu, der eine ständig besetzte Station in dem ehemaligen Gasthaus betreibt. Einzige Voraussetzung für den Einzug in die WG ist das Alter von mindestens 60 Jahren.

Heko-Mitarbeiterin Katrin Habermeier ist überzeugt von dem Konzept. Die Bewohner können selbst entscheiden, wann sie aufstehen, was sie kochen und was sie unternehmen wollen. So könnten auch ältere Menschen, die bereits Pflegeleistungen benötigen, noch eine eigenständige Alltagsgestaltung pflegen.

Heinz-Konrad Rohrßen betont zudem die vorhandene Infrastruktur mit dem 1,2 Kilometer entfernten Netto-Supermarkt, der gerade eröffnet hat, dem Hofladen und dem Hofcafé sowie dem Angebot der Kirche, deren Gemeindehaus sich schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite befindet. Rohrßen rechnet mit Bewohnern, die durchaus noch etwas unternehmen wollen.

Während die Senioren-WG räumlich bereits ausgestaltet ist, hat der vom Rat verabschiedete Bebauungsplan nun auch den rechtlichen Rahmen für fünf Einzelhäuser vorgegeben, die Rohrßen errichten lassen will. Darin können sich Paare für den Ruhestand einquartieren – wie bei der WG vermietet die Entwicklungsgesellschaft nur die Unterkunft, wobei auch dort ein Mindestalter von 60 Jahren gilt.

Zwischen 83 und 100 Quadratmetern groß werden die Häuser. Dort kann beispielsweise auch jemand einziehen, der nur für seinen Partner Pflege benötigt. Oder ein Paar, dass sich frühzeitig auf einen altengerechten Ruhesitz festlegen möchte. Unabhängig von der WG und den fünf Häusern läuft der Hotelbetrieb. Dort bietet der Seniorenpark eine weitere Besonderheit: Zimmer, in denen Angehörige übernachten können, wenn sie einen Bewohner des Parks besuchen. gus

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