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Die Kirche bleibt im Dorf

Sanierungen in Hohnhorst Die Kirche bleibt im Dorf

Um einen sauberen Start als Hohnhorster Gemeindedirektor hinzulegen, hat Mike Schmidt gemeinsam mit Bürgermeister Cord Lattwesen und Verwaltungskraft Friederike Wehrhahn sondiert, welche Altlasten noch anzuarbeiten sind. Wichtigstes Vorhaben: Die einzige Bushaltestelle im Ort Hohnhorst zu sichern.

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Bauliche Änderungen am Kirchplatz sollen die Bushaltestelle im Ort sichern. Das Gotteshaus wird davon nicht betroffen sein.

Quelle: gus

HOHNHORST. Die Schaumburger Verkehrsgesellschaft (SVG) drängt seit einiger Zeit darauf, dass die Busse mehr Raum zum Wenden auf dem Kirchplatz bekommen. Seit der Schülertransport und der Öffentliche Nahverkehr zusammengelegt wurden, setzt die SVG Gelenkbusse ein, die es nur mit viel Mühe um das Rondel schaffen.

Eine andere Möglichkeit, die Haltestelle vor dem Gasthaus Wille zu bedienen, gibt es nicht. Das Problem ist seit geraumer Zeit bekannt, geschehen ist nichts. Die SVG hat nun signalisiert, dass sie den Haltepunkt aus der Route streicht, wenn der Zustand so bleibt, wie er ist. Daher hat Schmidt bereits „bauliche Veränderungen“ am Kirchplatz ausgeschrieben.

Der Rat muss dem zwar noch zustimmen, dass die Politiker dies nicht tun, hält er für unwahrscheinlich. Die einzige Alternative wäre dann nämlich, dass Fahrgäste – also auch Schüler – an der Bundesstraße in den Bus steigen. Allzu heftig soll der Eingriff an dem Platz auch nicht sein. „Wir lassen die Kirche im Dorf“, verspricht Schmidt augenzwinkernd.

Sicherheit wichtiger als Einheitlichkeit

Ein weiteres Anliegen ist ihm der Bau des Radwegs zwischen Hohnhorst und Haste. In Kürze werde er dazu erstmals mit der Deutschen Bahn sprechen. Ob das geplante Baugebiet bei Ohndorf für die Gemeinde wirtschaftlich zu realisieren ist, lasse er gerade vom Bauamt prüfen. Dazu wird eine Flächenbilanz erstellt. Anschließend soll der Rat final entscheiden.

Bereits erledigt hat der Gemeindedirektor die Installation der Laternenköpfe am Kornweg. Dort hatten monatelang nur die Masten gestanden, weil das Unternehmen, das alle übrigen Laternenköpfe in der Gemeinde geliefert hat, insolvent ist. Schmidt war das Plus an Sicherheit wichtiger als die Einheitlichkeit, zumal die vier Lichtspender weit weg von den übrigen Laternen stehen.

Auch das Aufstellen der neuen Spielgeräte an der Neuen Straße in Ohndorf ist auf Schmidts Geheiß erledigt worden. Darüber hinaus steht der Haushaltsentwurf 2017 bereits, und auch die Termine der Ratssitzungen für das kommende Jahr sind abgestimmt worden, damit sich alle Politiker darauf einstellen können. Eine Beschwerde über tiefe Mulden in Gehwegen hat Schmidt veranlasst deren Reparatur in Auftrag zu geben.

Und auch die Hängepartie zu den Ersatzpflanzungen am Brandkoppelweg nähert sich dem Ende: Es liegt ein Angebot für die Maßnahme vor, bei der zehn Bäume und 40 Sträucher in die Erde zu bringen sind. Streng genommen, hätte dies im Jahr 2002 geschehen sollen.  gus

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