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Diskussion um Luder-Platz

Unmut bei Spaziergängern Diskussion um Luder-Platz

Ein sogenannter Luder-Platz hat in der Nähe von Rehren für Unmut bei Spaziergängern gesorgt.

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Unappetitlicher Anblick: Ein Luder-Platz in der Nähe von Rehren sorgt für Unmut.

Quelle: pr.

Rehren. Es handelt sich dabei um Stellen, an denen Jäger mit Kadavern Füchse anlocken, um sie dann zu erlegen.

Dies erläuterte Kreisjägermeister Reinhold Siegmann auf Anfrage. An Luder-Plätzen gebe es nichts auszusetzen, jeder Jagdpächter habe das Recht, solch eine Stelle anzulegen. Mit Fotos vom Rehrener Luder-Platz konfrontiert bemängelte Siegmann jedoch, dass der Jäger dort den erlegten Fuchs nicht verwertet hat. „Ich würde das tun“, so Siegmann, das Fell sehe gut aus. Sollte ein erlegtes Tier nicht verwertbar sein, dann sei es aus Respekt vor der Kreatur wenigstens zu vergraben.

Der Rehrener Karl-Heinrich Meyer findet den Luder-Platz abstoßend. Dort lägen Fisch- und Schlachtabfälle und ein Rehkopf herum – und der besagte tote Fuchs. Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft, Ralf Lohrberg, findet es schade, dass aus der Sache eine öffentliche Diskussion geworden ist. Er hätte sich zunächst ein direktes Gespräch gewünscht. gus

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