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Dorferneuerung: Alte Schule soll Dorfmittelpunkt werden

Hohnhorst Dorferneuerung: Alte Schule soll Dorfmittelpunkt werden

In seiner ersten Sitzung in der neuen Ratsperiode hat sich der Planungs- und Bauauschuss des Gemeinderates Hohnhorst mit dem ersten großen Projekt der Dorferneuerung in Rehren A/R beschäftigt. Der Bereich um die alte Schule soll neu gestaltet und durch Attraktionen wie einen Bouleplatz in einen Dorfmittelpunkt verwandelt werden.

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Auf der Rasenfläche vor der alten Schule soll ein Bouleplatz entstehen.

Quelle: tes

Hohnhorst (tes). Das Ingenieurbüro Kirchner stellte auf Grundlage des Vorentwurfs im Dorferneuerungsplan den aktuellen Stand vor. Die Form der endgültigen Ausführung ist noch mit einigen Fragezeichen versehen. Besonders die Größe der beiden Boule-Felder auf der Rasenfläche im Kurvenbereich von Rehrener Straße und Rehrwieher Straße warf noch Fragen auf. Nach Angaben des Planers gebe es keine Normgrößen. Er geht von vier mal 18 Meter aus.

Einigen erschien das zu klein. Der Ausschussvorsitzende Otto Tatge (CDU) vermisste eine große Aufwertung des Platzes. Zudem müssten die Nutzungsverhältnisse grundsätzlich geklärt werden. Auch Bürgermeister Wolfgang Lehrke (SPD) strebt eine Neuregelung per Nutzungsvertrag mit der Samtgemeinde an, die der Gemeinde erlaube, auch die Fläche am Schulgarten neu zu gestalten. Die Samtgemeinde ist für Pflege und Unterhaltung der Fläche an Kindergarten und Spielplatz zuständig. Die Volksbank habe im Gespräch mit dem Bürgermeister signalisiert, dass sie ihre Geschäftsstelle auf dem Areal erhalten wolle. Eine Expansion sei jedoch nicht geplant.

Das Areal am Denkmal ist bisher nicht Bestandteil des Planes. An der Schmiede soll der Straßenbereich wieder in den Platz einbezogen werden mit abgeteilten Stellplätzen. Zäune sollen weg, um die Hemmschwelle zu senken, erklärte Ingrid Möller, Vorsitzende des Dorfgemeinschaftsvereins. Ein Problem, meinte Ralf Lorberg: Die Bouleanlage drohe so zur Hundetoilette zu verkommen. „Die Zeit drängt“, warnte Lehrke davor, die Pläne zu zerreden: „Der Planer braucht klare Zielvorgaben. Wir müssen zu Potte kommen.“

Eine gute Nachricht hatte Lehrke bezüglich der leerstehenden Wohnung in der gemeindeeigenen Immobilie neben der Schule: Neue Mieter sind gefunden. Der Ausschuss empfahl einstimmig, 3500 Euro vom Mietzins zu erlassen für die Renovierung. Das Gartenstück bleibt weiterhin den Mietern zur Nutzung überlassen.

Karl-Walter Brüggenwirth (WGN) wurde zum stellvertretenden Ausschussvorsitzenden gewählt. Beratende Mitglieder sind ab sofort Möller, Horst Wille, Sven Hasenstab und Lorberg.

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