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Hohnhorst Dorferneuerungsprogramm Rehren verlängert
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Dorferneuerungsprogramm Rehren verlängert
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19:00 11.07.2017
An das Sportheim des MTV soll das Dorfgemeinschaftshaus angebaut werden. Die Bordsteine der Rehrwieher Straße sind zu kurz. Quelle: js
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HOHNHORST

 Auch in Hohnhorst steht die Fertigstellung der Umgestaltung des Kirchplatzes noch aus.

Zum einen soll der Friedhof in Rehren eine Auffrischung erfahren. Die Ruhestätte soll „etwas harmonischer“ gestaltet werden und beispielsweise auch der zentrale Platz des Friedhofs saniert werden, sagt Cord Lattwesen. Der Bürgermeister hofft, dass mit der nächsten Pflanzperiode nach dem Sommer damit begonnen werden kann. Insgesamt sind für diese Maßnahme 73.000 Euro vorgesehen.
Da es sich bei Friedhöfen eigentlich um eine Angelegenheit der Samtgemeinde handelt, fällt die Förderung mit 63 Prozent etwas geringer aus als bei anderen Projekten der Dorferneuerung. Hohnhorst trägt zehn Prozent der Kosten, die Samtgemeinde übernimmt den Rest.

Auch Rehrwieher Straße und Dorfgemeinschaftshaus im Blick

Ferner soll die Rehrwieher Straße saniert werden. Unter anderem sind einige Stellen der Straße beziehungsweise des Bürgersteigs dort nicht mehr ganz taufrisch. Ferner ist geplant, den Bürgersteig am Ende der Rehrwiehener Straße beziehungsweise Richtung Ortsausgang Rehren zu verlängern. Gegenwärtig endet dieser etwa 200 Meter vor dem Ortsausgangsschild.
Die Gespräche über den nötigen Grunderwerb der dortigen Anwohner sind Gemeindedirektor Mike Schmidt zufolge positiv verlaufen. „Wir wollen im Winter ausschreiben und bis Ende 2018 fertig sein“, so Schmidt. Kostenpunkt: 200.000 bis 250.000 Euro, wovon 73 Prozent gefördert werden können.

Zu guter Letzt soll auch das geplante Dorfgemeinschaftshaus in Rehren mit Mitteln des Dorferneuerungsprogramms entstehen. Nach Jahren der Diskussion einigte man sich auf der jüngsten Ratssitzung darauf, die Planungen für ein solches Haus als Anbau des Sportheims voranzutreiben. Bis zum 31. Oktober 2018 muss allerdings bereits die Abrechnung für das Objekt erfolgen, da sonst die 73-prozentige Förderung entfällt.

Maximal 685.000 Euro förderfähig

Gegenwärtig ist geplant, dass das Haus etwa eine halbe Million Euro kosten soll, maximal sind 685.000 Euro förderfähig. In diesem Fall würde die Gemeinde Hohnhorst etwa 185.000 Euro zahlen müssen.
In Hohnhorst ist die Umgestaltung des Kirchplatzes zumindest bereits begonnen worden, allerdings herrscht auch dort akuter Zeitdruck. Zwei Bäume müssen umgesetzt werden, damit die Busse der Schaumburger Verkehrs-Gesellschaft „wieder vernünftig wenden können“, sagt Lattwesen. Im schlimmsten Falle hätte gar der Busverkehr eingestellt werden müssen.

Ein Gewächs wurde bereits umgesetzt, der zweite Baum soll noch bis zum Ende der Ferien folgen. Die frei werdenden Flächen werden gepflastert, um dem Wenderadius der Fahrzeuge entsprechend genug Platz zu bieten. 8500 Euro muss die Gemeinde dafür etwa zahlen.

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