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Dorfgemeinschaft im „Geradeaus-Trend“

Hohnhorst / Mehr Engagement gefragt Dorfgemeinschaft im „Geradeaus-Trend“

Bei der fünften Bürgerversammlung der Dorfgemeinschaft Hohnhorst als Verein ist im Dorfkrug kein Platz frei geblieben. Insgesamt stagniere die Resonanz im Vergleich zum Vorjahr, erkannte der Vorsitzende Detlef Schwake einen „Geradeaus-Trend“.

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Ein Gutschein zum Abschied: Der Vorsitzende Detlef Schwake dankt seiner Stellvertreterin Sylvia Gallwitz für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Quelle: tes

Hohnhorst (tes). Insbesondere die Beteiligung bei „Ein Dorf räumt auf“ lasse zu wünschen übrig. Beim Großreinemachen in Dorf und auf Feldwegen packten fast nur der Vorstand und die Jugendfeuerwehr mit an. Beim Anstrich der Bushaltestelle blieb der Vorstand ganz allein.

 „Das hat uns enttäuscht“, bedauerte Schwake. Mit 56 Teilnehmern besser gelaufen ist das Bürgerkönigsschießen, das zeitgleich mit den Sporttagen des TuS Germania Hohnhorst veranstaltet wurde. Diese Art der vereinsübergreifenden Kooperation treffe den Sinn der Dorfgemeinschaft, betonte Schwake. Das Dorfgemeinschaftsfest fand zum dritten Mal im Zelt statt. „Wohlwissend, dass durch diesen Kostenfaktor am Ende eine rote Zahl unterm Strich steht“ habe sich dieses Konzept bewährt, kündigte der Vorsitzende eine Wiederholung in 2012 an. Das traditionelle Maibaumpflanzen erfreute sich reger Beteiligung – auch von Gästen aus der Nachbarschaft, die in den frühen Morgenstunden den Baum fällten. Die Nachtwache müsse verschärft werden, folgerte Schwake.

 Dank ging an die Helfer, die teilweise mit schwerem Gerät den zweitägigen Weihnachtsmarkt ermöglichten. Beim Benefizkonzert der Big Band des Gymnasiums Bad Nenndorf sei die Martinskirche aus allen Nähten geplatzt, freute sich Schwake. Der Überschuss komme in Zusammenarbeit mit den Kirchen bedürftigen Hohnhorster Familien zugute. In diesem Jahr sollen noch mehr Verkaufsstände den 11. Weihnachtsmarkt am ersten Advent noch attraktiver machen.

 Der Vorstand schrumpft. Aus persönlichen Gründen stellte ein „Motor“ der Dorfgemeinschaft, Gründungsmitglied Sylvia Gallwitz, ihr Amt als stellvertretende Vorsitzende zur Verfügung. „Wir haben sie auf Knien befleht, zu bleiben“, sagte Schwake bei der Verabschiedung. Ein Nachfolger soll bei der turnusmäßigen Wahl im kommenden Jahr bestimmt werden.

 Pastor Gero Cochlovius dankte für die gute Beteiligung bei den Kirchenvorstandswahlen: „Schade, dass kein Kandidat aus Hohnhorst City dabei ist.“ Den „Germanensonntag“ nannte er als gutes Beispiel für das Miteinander von Dorfgemeinschaft und Kirche. Die restaurierten Urnen sind weiterhin in der Martinskirche zu besichtigen, bis der weitere Verbleib geklärt sei.

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