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Dorfgemeinschaftsfest wird „eingeschrumpft“

Ein-Tages-Feier ohne Umzüge geplant Dorfgemeinschaftsfest wird „eingeschrumpft“

Das Dorfgemeinschaftsfest in Hohnhorst wird 2015 vermutlich in einer abgespeckten Version ausgerichtet. Das hat Detlef Schwake, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Hohnhorst, bei der Jahresversammlung den Mitgliedern und Gästen verkündet.

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Quelle: SN

Hohnhorst (kle). Darüber hinaus erwartete die Besucher bei der Veranstaltung noch ein kleiner politischer Exkurs.

Wer sonst nicht die Gelegenheit oder die Muße findet, bei einer Sitzung des Hohnhorster Rates vorbeizuschauen, konnte bei der Hauptversammlung einen kleinen Eindruck der üblichen Sitzungsverläufe bekommen. Denn die Ausführungen von Bürgermeister Wolfgang Lehrke (SPD) zu den aktuellen politischen Geschehnissen in der Gemeinde wollten die anwesenden Heinz-Konrad Rohrßen und Werner Bövers, beide CDU-Vertreter im Rat, so nicht stehen lassen.

Im Wesentlichen gab es noch einmal eine hitzige Grobzusammenfassung der vergangenen Debatten zu den Themen Haushalt, Schuldenstand und Schuldenentwicklung sowie Bauplätze in Ohndorf – bis einige Bürger um ein Ende der politischen Exkursion baten.

Zur Dorfgemeinschaft selbst, im Speziellen zum Kassenstand und zu den Veranstaltungen, hatte Schwake einige ernste Worte an die Mitglieder und Bürger zu richten. Unter anderem beklagte er die geringe Teilnehmerzahl beim Dorfgemeinschaftsfest im vergangenen Jahr. Nur knapp über 30 Leute hatten sich beim Bürgerkönigschießen beteiligt, 2009 seien es noch mehr als 60 gewesen. „Die Teilnehmerzahl wirkt sich natürlich auch auf den Umsatz aus.“ Im Ergebnis müsse man daher sagen, dass die geringe Teilnehmerzahl den großen Aufwand und die hohen Kosten nicht rechtfertige. Immerhin müsse der Verein auf seine Kasse aufpassen, „sonst geht es irgendwann ins Minus“. Um mehr als 800 Euro war der Kassenstand im vergangenen Jahr geschrumpft.

Aus diesem Grund ist eine Neuausrichtung des Dorfgemeinschaftsfestes vorgesehen, das im gleichen Zuge noch einen neuen Namen erhalten soll, erklärte Schwake. Alle Vereine waren aufgerufen, sich an der Ideensuche zu beteiligen. Letztlich lief es auf eine Ein-Tages-Veranstaltung als Lösung hinaus. Am Sonnabend, 15. August, soll vom späten Vormittag an bis zum Abend gefeiert werden, entweder im Pfarrgarten oder beim Schützenhaus. Zu den Aktionen gehören dann das Bürgerkönigschießen, Kaffee und Kuchen am Nachmittag sowie Feiern und Tanzen am Abend. Umzüge und Katerfrühstück würden ganz wegfallen.

Manche der Besucher zeigten sich mit diesem Lösungsvorschlag nicht so zufrieden. Vor allem Werner Bövers, Vorsitzender des Schützenvereins, riet von einem „Abspecken“ der Veranstaltung ab: „Wenn wir keine Proklamation mehr machen und keine Umzüge, dann brauchen wir auch kein Dorfgemeinschaftsfest.“ Schwake erinnerte daran, dass bei den Gesprächen auch der Schützenverein mit der Lösung einverstanden war.

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