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Dringend ist alles

Hohnhorst / Straßensanierung Dringend ist alles

Die Gemeinde Hohnhorst will sich ihrer maroden Straßen annehmen. 350000 Euro sollen dafür nach Wunsch des Bauausschusses in den kommenden Haushalt eingestellt werden.

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Der Schützenweg steht neben anderen Straßen auf der Sanierungsliste der Gemeinde Hohnhorst.

Quelle: kle

Hohnhorst. Nach einer eingehenden Besichtigung hat das zuständige Ingenieurbüro eine Liste von sanierungsbedürftigen Wegen der Gemeinde angelegt. Dazu gehören folgende: Beim Schützenweg steht eine Oberflächeninstandsetzung mittels Asphalttragdeckschicht für rund 34000 Euro an. Die Schmiedestraße braucht eine komplette Oberflächenerneuerung für 175000 Euro. Die Straße Im Eck bedarf ebenfalls einer Oberflächenerneuerung. Kosten: 73000 Euro. In der Mathestraße würde die Instandsetzung des Fahrbahnbelages um die 80000 Euro kosten. In Rehren braucht die Straße An der Schmiede eine Oberflächenerneuerung für rund 200000 Euro. Und am Feldweg in Scheller steht eine beidseitige Gehwegerneuerung auf etwa 400 Meter Länge bei Kosten von geschätzten 130000 Euro an. Die schlimmsten Schäden sollen allerdings bereits im „Schnellverfahren“ möglichst zügig ausgebessert werden (wir berichteten).

„Natürlich hat alles eine gewisse Dringlichkeit“, stellte Otto Tatge (CDU) fest. Die CDU-Fraktion sehe allerdings den Schützenweg ganz vorne. Mit 34000 Euro stellt dieser auf der Liste noch die günstigste Maßnahme dar, die Ratsleute sahen demnach noch Luft nach oben.

In jedem Fall „müssen wir mehr in die Infrastruktur investieren“, betonte Sven Hasenstab (SPD). „In der Geschwindigkeit, in der wir jetzt Straßen sanieren, können wir nicht weitermachen.“ Ansonsten bestehe die Gefahr – wie aktuell beim Feld- und Deisterweg –, dass die Straßen oder Gehwege irgendwann so marode seien, dass sie eine Gefahr darstellten „und wir eine Notmaßnahme einleiten müssen“.

Manche schlugen deshalb sogar vor, die kompletten veranschlagten Kosten von rund 700000 Euro vorsorglich in den Haushalt aufzunehmen. Das allerdings sei dann wohl ein wenig übertrieben, mahnte Bürgermeister Wolfgang Lehrke. „Ich bin für eine realistische Summe“, sagte er und schlug die Hälfte der Mittel vor. Der Bauausschuss schloss sich an.

350000 Euro sollen demnach nächstes Jahr nach Möglichkeit in die Straßensanierung in Hohnhorst fließen. In den kommenden Beratungen sollen die Fraktionen eine Prioritätenliste erstellen, welche Wege die Reparatur am nötigsten haben. kle

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