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Einmal pro Jahr reicht nicht mehr aus

Mehr mähen Einmal pro Jahr reicht nicht mehr aus

In einigen Bereichen hat die Verwaltung der Gemeinde Hohnhorst festgestellt, dass die Gräben nicht mehr leistungsfähig genug sind. Im Umfeld der Straße Mathe steht demnach teilweise immer noch Wasser, das sich bei den jüngsten Regenfällen angesammelt hatte.

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Quelle: PR

HOHNHORST. „Das heißt, dass wir unsere Hausaufgaben machen müssen“, sagte Bürgermeister Cord Lattwesen im Umweltausschuss. Stand der Dinge ist, dass das Unternehmen Seifert den dortigen Graben einmal pro Jahr für 225 Euro mäht und räumt. Doch offenbar reicht das nicht mehr aus. Denn ein Problem, dass die Gemeinde nicht beeinflussen kann, betrifft Lattwesen zufolge den Haster Bach, woran Veränderungen vorgenommen wurden, die sich jetzt negativ für Hohnhorst auswirken.

Ein Mähplan der Firma Seifert sieht Aufgaben mit einem Kostenvolumen von rund 32.000 Euro pro Jahr zuzüglich Mehrwertsteuer vor. Darin sind aber abgesehen vom Bereich Mathe keine Grabenräumungen enthalten, lediglich 1300 Euro für jeweils einmaliges Mähen und Räumen dreier Regenrückhaltebecken.

Das Unternehmen Seifert sei derzeit stark ausgelastet, hieß es bei der Sitzung des Umweltausschusses. Hin und wieder würden auch von der Gemeinde übertragene Aufgaben zeitlich nicht nach den Vorstellungen von Rat und Verwaltung ausgeführt. Demnach müssen für die Gräben andere Dienstleister beauftragt werden, um die Böschungen zu mähen und die Gewässer zu räumen.

Änderungen sind darüber hinaus für die Mahd der Feldwege im Bereich Rehren geplant. Unter anderem soll der Weg am Büntegraben künftig schon vor Pfingsten bedient werden, damit dortige Passanten nicht von Brennnesseln gepiekst werden, wie Lattwesen weiter ausführte.

Ein Großteil der Seifert-Leistungen entfällt mit 11.500 Euro auf die Sportplätze der Gemeinde, wobei das Rehrener Areal mit Abstand das teuerste ist, weil dort auch eine Hecke für 4800 Euro im Jahr zu stutzen ist. Sonstige Arbeiten im Gemeindeteil Hohnhorst kosten per anno 11.900 Euro, unter anderem pflegt das Unternehmen Beete und Pflanzinseln, den alten Friedhof und das Ehrenmal. In Rehren fallen für ähnliche Arbeiten per Anno 4425 Euro an. In Ohndorf kosten diese Dienstleistungen 3929 Euro.

Der entsprechende Vertrag wurde im Jahr 2016 neu aufgelegt und mit einigen zusätzlichen Tätigkeiten versehen. Für 370 Euro soll das Horster Unternehmen zum Beispiel einmal monatlich die Bahnunterführung bei Hohnhorst von Unkraut befreien. 60 Euro pro Einsatz soll der Streudienst im Winter in diesem Bereich kosten. gus

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