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Hohnhorst Erst am Schluss auf einer Linie
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Erst am Schluss auf einer Linie
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00:21 01.07.2015
Bei Hohnhorst gibt es den durchgezogenen Strich.
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Hohnhorst

Anlass der detaillierten Debatte sind Fahrbahnmarkierungen am Kornweg bei Hohnhorst. Geplant ist, den mit einer weißen Linie abgetrennten Randstreifen des Kornwegs auch dort fortzusetzen, wo die Strecke in Richtung Fußgängertunnel abzweigt. Allerdings mit einer gestrichelten Linie, damit Autofahrer sie überfahren dürfen, so der Konsens bei einer Besichtigung.

 Doch zwischen Scheller und Hohnhorst ist die Linie durchgehend weiß. Nach Ansicht des Bauausschussvorsitzenden, Otto Tatge (CDU), nutzen viele Schüler diesen Weg. Um mehr Sicherheit zu gewährleisten, sei es sinnvoll, die durchgezogene Linie fortzusetzen.

 Bürgermeister Wolfgang Lehrke (SPD) lehnte dies ab, weil der Landkreis auf eine gestrichelte Linie gepocht habe. Er berichtete von einem Gespräch mit Hans-Bernhard Kampen, Leiter des Bauamtes in Bad Nenndorf, in dem dieser auch eine gestrichelte Linie favorisiert habe.

 „Haben wir darauf überhaupt Einfluss?“, fragte Heinz-Konrad Rohrßen (CDU). Das ist offenbar nicht der Fall: Die Samtgemeinde ist dafür zuständig, weil es sich um einen Gemeindeverbindungsweg handelt. „Wir können da überhaupt nichts anordnen“, betonte Lehrke. Die Gemeinde sollte eigentlich nur ihre Stellungnahme abgeben. Dennoch hatte Lehrke gesagt, Kampen sei erleichtert gewesen, dass die Hohnhorster nicht mehr auf einer durchgehenden Linie bestünden. Denn dann würde es zu eng auf der Fahrbahn, weil Autos diese Linie nicht überfahren dürften. So sah der Ausschuss schließlich davon ab, sich für eine durchgezogene Linie auszusprechen.

 Die fehlenden Fahrbahnmarkierungen sind der Grund, warum im Bereich des Kornwegs noch immer reduzierte Tempolimits gelten. Diese werden aufgehoben, sobald alles ordnungsgemäß ausgezeichnet ist.gus

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