Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 12 ° heiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Erst am Schluss auf einer Linie

Diskussion um Fahrbahnmarkierungen Erst am Schluss auf einer Linie

Politiker unterschiedlicher Parteien verfolgen meist auch unterschiedliche Linien. Im Hohnhorster Bauausschuss war dies nicht nur wörtlich zu verstehen, die Differenzen der Standpunkte waren außerdem quasi im Kleingedruckten zu suchen.

Voriger Artikel
K50: Gemeinde will keine „Katze im Sack“
Nächster Artikel
Radweg an der K50?

Bei Hohnhorst gibt es den durchgezogenen Strich.

Hohnhorst. Anlass der detaillierten Debatte sind Fahrbahnmarkierungen am Kornweg bei Hohnhorst. Geplant ist, den mit einer weißen Linie abgetrennten Randstreifen des Kornwegs auch dort fortzusetzen, wo die Strecke in Richtung Fußgängertunnel abzweigt. Allerdings mit einer gestrichelten Linie, damit Autofahrer sie überfahren dürfen, so der Konsens bei einer Besichtigung.

 Doch zwischen Scheller und Hohnhorst ist die Linie durchgehend weiß. Nach Ansicht des Bauausschussvorsitzenden, Otto Tatge (CDU), nutzen viele Schüler diesen Weg. Um mehr Sicherheit zu gewährleisten, sei es sinnvoll, die durchgezogene Linie fortzusetzen.

 Bürgermeister Wolfgang Lehrke (SPD) lehnte dies ab, weil der Landkreis auf eine gestrichelte Linie gepocht habe. Er berichtete von einem Gespräch mit Hans-Bernhard Kampen, Leiter des Bauamtes in Bad Nenndorf, in dem dieser auch eine gestrichelte Linie favorisiert habe.

 „Haben wir darauf überhaupt Einfluss?“, fragte Heinz-Konrad Rohrßen (CDU). Das ist offenbar nicht der Fall: Die Samtgemeinde ist dafür zuständig, weil es sich um einen Gemeindeverbindungsweg handelt. „Wir können da überhaupt nichts anordnen“, betonte Lehrke. Die Gemeinde sollte eigentlich nur ihre Stellungnahme abgeben. Dennoch hatte Lehrke gesagt, Kampen sei erleichtert gewesen, dass die Hohnhorster nicht mehr auf einer durchgehenden Linie bestünden. Denn dann würde es zu eng auf der Fahrbahn, weil Autos diese Linie nicht überfahren dürften. So sah der Ausschuss schließlich davon ab, sich für eine durchgezogene Linie auszusprechen.

 Die fehlenden Fahrbahnmarkierungen sind der Grund, warum im Bereich des Kornwegs noch immer reduzierte Tempolimits gelten. Diese werden aufgehoben, sobald alles ordnungsgemäß ausgezeichnet ist.gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg