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Hohnhorst „Explosion“ an Ohndorfer Schule
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst „Explosion“ an Ohndorfer Schule
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06:17 24.11.2012
Per Leiter müssen die Feuerwehrleute „Verletzte“ von einem Dachboden herunterbugsieren. Quelle: Feuerwehr
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Ohndorf (r)

Ein „Feuer“ brach aus, mehrere Menschen waren „verletzt“ und von Rauch und Flammen eingeschlossen. Der zweite Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord befand sich zufällig in der Nähe und wurde zur Einsatzstelle beordert. Rund um die Ohndorfer Schule schufen die Organisatoren der Ohndorfer Feuerwehr ein Szenario, das die fünf beteiligten Feuerwehren aus dem nördlichen Landkreis Schaumburg etwa eine Stunde lang beschäftigte.
Beim Erkunden der Einsatzstelle stellten Zugführer Kim Röhrbein und sein Stellvertreter Carsten Riechert fest, dass vier Menschen auf Dachböden eingeschlossen waren. Auf der dunklen Gebäuderückseite war zusätzlich jemand unter einem mehrere Hundert Kilogramm schweren Weihnachtsbaumständer eingeklemmt.
Die Feuerwehr Meerbeck-Niedernwöhren erhielt den Auftrag, den Eingeklemmten zu befreien. Die Feuerwehr Ohndorf baute eine Schlauchleitung auf, damit das Feuer gelöscht werden konnte. Aus den Feuerwehren Waltringhausen und Riepen drangen anschließend Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor, um die eingeschlossenen Verletzten – dargestellt von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Ohndorf – zu befreien.
Die dunklen Dachböden waren von Nebelmaschinen zusätzlich „verqualmt“ worden. Die Rettung der zum Teil bewusstlosen „Opfer“ gestaltete sich ob des schmalen und steilen Aufgangs zum Schulboden schwierig. Zwei weitere Menschen wurden per Leiter aus ihrer misslichen Lage befreit.
Ein Schwerverletzter musste jedoch mit einer Trage abgelassen werden. Dank vieler zupackender Hände erreichte er sicher den Erdboden. Die Feuerwehr Probsthagen unterstützte die Einsatzleitung und hielt Kontakt zur Einsatzleitstelle in Stadthagen.

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