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Flora kostet 5000 Euro

Ersatzpflanzung in Hohnhorst Flora kostet 5000 Euro

Die verspäteten Ersatzpflanzungen für die im Jahr 2002 gefällten Pappeln am Bünteweg sind jetzt vom Umweltausschuss der Gemeinde Hohnhorst beschlossen worden.

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Hohnhorst/Rehren. Während der Sitzung überraschten Umweltschützer mit dem Hinweis, dass der Landkreis der Gemeinde selbst noch eine ähnliche Pflanzung schuldig ist.

Der Landkreis hatte die Hohnhorster Verwaltung im vergangenen Herbst aufgefordert, die Ersatzpflanzung nun endlich auszuführen. Dabei wurde eine Frist bis Ende März 2016 gesetzt. Einige Politiker reagierten überrascht, weil sie die Verantwortung für die Ersatzpflanzung bei einem Privatmann sahen. Dieser habe die Pappelfällung überhaupt erst beantragt, hieß es.

Allerdings deutete auch der Schriftverkehr mit dem Kreishaus darauf hin, dass die Gemeinde in der Verantwortung war. Die Umsetzung wurde seinerzeit jedoch versäumt. Jetzt war von all dem gar keine Rede mehr. Im Umweltausschuss wurde darüber beraten, wie viel Geld die Gemeinde für die neuen Bäume in den Haushaltsplan 2016 einstellen muss.

Die Maßnahme wird nach Einschätzung des Ausschussvorsitzenden, Werner Bövers, teurer als die im Etatentwurf veranschlagten 3000 Euro. Auf diesen Hinweis des Christdemokraten wurde der Posten auf 5000 Euro aufgestockt.

Bis zum 31. März muss die Gemeinde nun neu pflanzen. Mindestens zehn Bäume und 40 Sträucher sollen kommen, drei Pappeln waren vor rund 14 Jahren abgeholzt worden. Als Standort hat die Gemeinde einen Randstreifen eines Ackers in der Feldmark ausgeguckt. Dies wäre auch aus Sicht der Unteren Naturschutzbehörde eine mögliche Lösung, weil das Areal nahe genug an der Stelle liege, an der einst die Pappeln gefällt worden waren.

Damit könnte die Sache eigentlich zu den Akten gelegt werden, doch zweierlei Umstände ließen aufhorchen. Zum einen ist der Ackerrand an der Stelle für die Ersatzpflanzungen so weit in Richtung Weg gerückt, dass kaum Platz für die Bäume und Sträucher existiert. Dies teilte Karl-Heinrich Meyer mit, der die Gemeinde aufforderte, grundsätzlich darauf zu achten, dass Landwirte ihre Feldraine nicht unerlaubt überpflügen. Nun soll noch eine Messung vorgenommen werden, um zu klären, ob der Platz ausreicht.

Außerdem wurde bekannt, dass der Landkreis selbst im Jahr 2014 mehrere Bäume an der Kreisstraße in Rehren gefällt hat und bis heute keinen Ersatz gepflanzt hat. Dabei bot die Gemeinde laut Bürgermeister Wolfgang Lehrke sogar an, dies im Zuge der Dorfbegrünung Rehrens gleich mit zu erledigen. Doch die Straßenmeisterei habe abgelehnt.

Bernd Hugo vom Amt für Kreisstraßen sieht dies gelassen. Er sei kürzlich intern angesprochen worden, ob als Ersatz für die Bäume auch ein Blühstreifen infrage kommt. Dies hielt er für eine gute Lösung. Er gehe davon aus, dass in kürze gepflanzt wird.  gus

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