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Hohnhorst Flüchtlingsunterbringung: Umdenken gefordert
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Flüchtlingsunterbringung: Umdenken gefordert
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00:23 07.09.2015
Hohnhorst

Nach Worten von Bürgermeister Wolfgang Lehrke hat sich die zwischenzeitliche Irritation um die Alte Schule Ohndorf schon wieder erledigt. Das vom Rat beschlossene Konzept, wonach die Dorfgemeinschaft und die Dorfjugend die meisten Räume beziehen und die Gemeinde ein Zimmer als Archiv nutzen kann, ist nach wie vor aktuell. Der Vorstoß, einem Ohndorfer eine Wohnung zu vermieten, sei Geschichte.

Auch die zwischenzeitlich leer stehende Wohnung in der Rehrener Ex-Schule sei schnell wieder vermietet worden. Die Räume der Alten Schule Hohnhorst eignen sich nicht für Flüchtlinge, weil sie mit großem Aufwand saniert werden müssten. Dies hatte der Landkreis bereits abgehakt.

Meyer hätte es dennoch lieber gesehen, wenn die Alte Schule in Ohndorf teils an Flüchtlinge vermietet worden wäre. Die Gemeinde verfüge bald über zwei Jugendräume – Meyer bezieht das neue Gebäude der Landjugend mit ein –, stelle aber keine Wohnung für „die ärmsten Menschen“ bereit. Der Rehrener führt seinen Nachbarn als positives Beispiel an, weil dieser seine leere Wohnung als Unterkunft anbiete. gus