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Für die Stiefel ein eigenes Waschbecken

Rehren / Feuerwehr Für die Stiefel ein eigenes Waschbecken

Lange haben die Feuerwehrleute in Rehren auf ihre neuen Sanitäranlagen warten müssen, jetzt sind die Arbeiten im Feuerwehrgerätehaus endlich abgeschlossen.

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Timo Lattwesen erklärt den Nutzen des neuen Stiefelwaschbeckens.

Quelle: kil

Von Kirsten Elschner

Rehren. Rund 20.000 Euro hat die Samtgemeinde in die Hand genommen, um das noch aus den fünfziger Jahren stammende Herren-WC und weitere Kleinarbeiten zu erledigen.

 Um ein Jahr war das Vorhaben bereits geschoben worden, weil einfach keine Kapazitäten frei waren, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese. „Zu lange“, denn die Toiletten hätten nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprochen.

 Der komplette WC-Bereich wurde entkernt, Wände und Boden neu gefliest, Sanitärobjekte erneuert. Die Außentür wurde zugemauert und durch ein Fenster ersetzt. Außerdem wurden die Elektro- und Wasserleitungen erneuert. Die Decke hat eine neue Verkleidung und wurde von den Feuerwehrleuten in Eigenleistung gestrichen. Damit die Feuerwehrleute ihre Stiefel nach Einsätzen und Übungen vom Schmutz befreien können, hat die Feuerwehr ein extra Stiefelwaschbecken bekommen, in dem die Aktiven mit Schlauch und Bürste dem Schmutz zu Leibe rücken können. „Eine praktische Sache“, findet Timo Lattwesen, stellvertretender Ortsbrandmeister.

 Auch das undichte Fenster im Damen-WC wurde ausgetauscht. Aktive Frauen gibt es in der Feuerwehr Rehren allerdings kaum noch, bedauert Ortsbrandmeister Oliver Schwab, der sich freut, dass endlich renoviert wurde. Zusammen mit dem neuen Dorfplatz vor dem Feuerwehrhaus – dieser war im August im Zuge der Dorferneuerung Hohnhorst gepflastert worden – sei es jetzt „richtig toll“ geworden.

 Die Ortsfeuerwehr erreicht mit 25 Aktiven gerade noch so seine Sollstärke, berichtet Schwab. Auch in der Jugendwehr seien momentan nur fünf Jugendliche. Mitgliedergewinnung steht nach der Renovierung also ganz weit oben auf der Liste. Die nächste bauliche Investition der Feuerwehr ist ein neues Tor für rund 4000 Euro.

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