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Für die Zukunft von Rehren

Einweihung des Landjugendhauses Für die Zukunft von Rehren

Was lange währt, wird endlich gut: Unter jenem Motto lässt sich die Eröffnung des Rehrener Landjugendhauses zusammenfassen. Der entsprechende Beschluss stammte von Ende Mai 2015, doch Meinungsverschiedenheiten und Unstimmigkeiten innerhalb des Ortes hatten die Realisierung des Projektes in die Länge gezogen.

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Rehren. Der Stolz über die Einweihung des Gebäudes am Sportplatz war den beiden Vorsitzenden der Landjugend Nordschaumburg, Corina Lattwesen und Christian Steege, deutlich anzumerken: „Es ist uns gelungen, einen zentralen Anlaufpunkt für die Jugend zu schaffen. Aus der vormaligen Hütte ist ein Haus geworden.“
Der Weg dorthin war durchaus steinig gewesen. Das alte, nunmehr in die Jahre gekommene Sportheim war abgerissen worden, wurde nun durch einen Neubau ersetzt. Die Aktion war vom aktuellen Hohnhorster Bürgermeister Cord Lattwesen initiiert worden. Bei der Dorfgemeinschaft Rehren kam das Vorhaben indes nicht gut an. Bemängelt wurde, dass das alte Sportheim einfach abgerissen wurde, ohne dass die Dorfgemeinschaft bei der Entscheidung eingebunden war.
Die Arbeiten waren umfangreich gewesen. Corina Lattwesen: „Wir haben vieles, was da herumlag, entfernt. Zwischenzeitlich bekamen wir dann einen Anruf der Mülldeponie, dass wir kein ganzes Dorf verschwinden lassen sollten.“ Bei der Landjugend waren mehr als 15 Mitglieder an der Entstehung beteiligt gewesen, 25 Muldenkipper Schutt wurden entfernt. Steege äußerte: „Die Fein- und Kleinarbeit waren dabei am schlimmsten.“ Cord Lattwesen, von der Niedersächsischen Landjugend als „Agent“ für das Unternehmen herausgesucht, verwies auf die langfristigen Chancen: „Die Landjugend stellt die Zukunft von Rehren dar.“ Laut Aussage der Verantwortlichen solle das Gebäude vor allem für gemütliches Beisammensein der Jugendgruppe, die aktuell etwa 80 Mitglieder, unter ihnen rund 45 aktive, umfasst, genutzt werden. Doch seien auch Vermietungen eine Option.
Der feierlichen Zeremonie am Rehrener Sportplatz wohnten neben zahlreichen Angehörigen der Landjugend auch einige politische Vertreter, unter ihnen der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann, Karsten Becker, Mitglied des Niedersächsischen Landtags, und der Bad Nenndorfer Stadtdirektor Mike Schmidt bei.

Von Andreas Ohler

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