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Hohnhorst Gemeinde informiert über Endausbau
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Gemeinde informiert über Endausbau
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18:40 25.09.2015
Bernd Lohaus (hinten) gibt einen Einblick in die Planung für den Endausbau im Gebiet Hinter den Höfen. Quelle: kle
Hohnhorst

Anfang Januar soll es nach Aussage von Achim Lüders von der IDB, die zur Sparkasse Schaumburg gehört, losgehen. Geplant ist, alles „in einem Rutsch fertigzumachen“, darunter den Straßenbelag, die Beleuchtung und die Pflanzbeete. Nach Schätzung von Bernd Lohaus vom Planungsbüro Kirchner wird dieser Endausbau vermutlich um die zehn bis 13 Wochen dauern, da die Arbeiten in mehreren Teilabschnitten erfolgen. Auf diese Weise sollen auch während der Bauphase alle Grundstücke erreichbar bleiben.

Die Frage, welchen Belag die Fahrbahn und die Fußwegbereiche erhalten sollen, sorgte für eine umfassende Diskussion. Ratsmitglied Otto Tatge schlug vor, statt wie geplant die komplette Straße zu pflastern, wenigstens die Fahrbahn zu asphaltieren, da Pflaster immer ein großes Potential für Mängel wie Spurrillen und sich lockernde Steine böten. Lohaus warnte unter anderem davor, dass die Straße bei einem autobahngleichen Ausbau ihren Status als verkehrsberuhigte Zone verlieren könnte. Welche Variante die günstigere oder langlebigere ist, darüber bestand keine Einigkeit. Letztlich entschieden sich die anwesenden Eigentümer per Abstimmung mit großer Mehrheit für eine durchgängige Pflasterung.

Weitere Themen, die die Eigentümer umtrieben, waren Beetpflege, Winterdienst, der Wall und der Spielplatz. Obwohl es, wie in verkehrsberuhigten Bereichen üblich, keine abgegrenzten, erhöhten Gehsteige geben wird, müssen die Anwohner im Winter trotzdem Wege von einer Breite von 1,50 Meter vor ihrem Haus für Fußgänger freihalten, erfuhren die Eigentümer. Für die Pflege der anzulegenden Pflanzbeete ist die Gemeinde zuständig, die jedoch, wie Bürgermeister Wolfgang Lehrke einräumte, nicht alle zwei Wochen ausrücken kann. In anderen Wohngebieten nähmen sich deshalb vielfach auch die Anwohner der Grünpflege an, um für ein schönes Bild in ihrem Wohngebiet zu sorgen.

Der Wall und der Spielplatz hatten vor allem im Hohnhorster Gemeinderat für Gesprächsstoff gesorgt (wir berichteten). Lehrke bat bei der Veranstaltung die IDB unter anderem darum, den Zaun hinter dem Fußballtor zu erhöhen, damit der Ball nicht immer auf dem Acker landet. Nicht die Pflege, sondern die Platzierung des Walls hinter dem Wohngebiet sorgte vor allem bei einem Eigentümer für Unmut. Da dieser aus Unkenntnis nicht grenzgenau angelegt wurde, rage er auf kompletter Länge einen halben Meter auf sein Grundstück, wodurch ihm Fläche fehle, für die er aber bezahlt habe. Zu dieser Thematik möchte die Gemeinde mit den betreffenden Eigentümern noch einmal gesondert in Kontakt treten. kle