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Gemeinde soll Parkplätze schaffen

Konflikt Gemeinde soll Parkplätze schaffen

Die Parkplatzprobleme im Scheller sorgen weiterhin für Gesprächsstoff. Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt riet der Gemeinde Hohnhorst dazu, selbst mehr Parkplätze zu schaffen. Dies wiederum stieß bei Hohnhorsts Bürgermeister Wolfgang Lehrke auf Unverständnis.

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Hohnhorst (gus). Lehrke bat im Nenndorfer Planungs- und Umweltausschuss um Hilfe von der Samtgemeinde, die immerhin Träger der Grundschule Haste sei, die sich in dem Hohnhorster Ortsteil befindet. Gerade der Busverkehr wird erheblich beeinträchtigt, weil seit Vollendung der Tunnel und Überführungen zunehmend Autos von Bahnreisenden im Scheller parken (wir berichteten).

 Schmidt bezeichnete dies als Hohnhorster Problem und forderte die Gemeinde auf, mehr Parkraum zu schaffen. Für Hohnhorst ist das nicht bezahlbar, konterte Lehrke, und die Bahn wolle diesbezüglich auch nicht tätig werden. Lehrke betonte: Es ist nicht Aufgabe der Gemeinde Hohnhorst, den Bahnkunden Parkplätze zu erstellen, zumal die Gemeinde weniger vom Bahnhof profitiere als die Nachbargemeinde. Haste.

 Schmidt sah das anders: Es sei durchaus auch eine Aufgabe der Gemeinde Hohnhorst, ausreichend Stellflächen für Autos vorzuhalten, wenn ihr Anliegen sei, die eigenen Wohnsiedlungen zu entlasten. Er riet dazu, dass sich Hohnhorst um Zuschussmöglichkeiten kümmert.

 Schmidt stellte in Aussicht, dass die Buswendeschleife an der Grundschule künftig vielleicht nicht mehr benötigt wird, dann wäre auch dort eine andere Nutzung denkbar. Was die Ausschilderung eines Parkverbots anging, zeigte sich Schmidt offen. Doch grundsätzlich wolle die Samtgemeinde nicht in die Hoheit der Gemeinde Hohnhorst eingreifen. Diese solle einen Antrag auf Verbotsschilder stellen. Auch über eine veränderte Verkehrslenkung könne gesprochen werden – dabei werde die Samtgemeinde assistieren.

 Die Ergebnisse dieser Diskussion gab Lehrke im Gemeinderat Hohnhorst wider. Er sei verblüfft über einige Ansichten Schmidts. Der Bürgermeister räumte aber ein, dass es auch Hohnhorster Bürger sein können, die an den Straßen im Scheller parken. Dieses Argument war zuvor im Ausschuss ebenfalls auf den Tisch gekommen.

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