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Gemeinderat verabschiedet Gestaltungssatzung

Grenzfälle Gemeinderat verabschiedet Gestaltungssatzung

Der Gemeinderat Hohnhorst hat nun endlich die seit Jahren diskutierte Gestaltungssatzung für die Kerngebiete der Gemeindeteile beschlossen. Diese gibt Gebäudehöhen, Materialien und Farben für Fassaden und Dächer sowie Maße von Einfriedungen vor. Auch die Ausmaße von Werbetafeln werden geregelt.

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Quelle: SN

Hohnhorst. Karl-Walter Brüggenwirth (WGN) erkundigte sich noch einmal genau nach dem Geltungsbereich der Satzung. Diese soll das alte Ortsbild schützen. Probleme könne es geben, weil die Gemarkungsgrenzen beispielsweise in der Mathe von den Grenzen der Bebauungspläne abweichen.

 Planer Matthias Reinhold habe mit dem Landkreis darüber gesprochen, so Bürgermeister Wolfgang Lehrke. Dieser sehe kein Problem damit, dass einzelne Grundstücke somit knapp aus dem Geltungsbereich der Satzung herausragen.

 Ein anderes Grenzproblem beschäftigte den Rat ebenfalls: Ein Stück Grünfläche sollte in Nordbruch an einen Grundstücksbesitzer verkauft werden, ohne dass die Zufahrt eines Gewerbebetriebs verstellt wird. Um dies zu gewährleisten, muss das gewünschte Grundstück geteilt werden, damit ein Sichtdreieck an der Einfahrt erhalten bleibt. Die dafür nötigen Vermessungen muss der potenzielle Käufer selbst bezahlen, ebenso muss er alle übrigen möglicherweise entstehenden Kosten tragen.

 Der Rat sprach sich dafür aus, dem Kaufinteressenten zu signalisieren, dass eine Teilung erlaubt wird. Damit könne der Mann einen Vermesser beauftragen. Die Ergebnisse sollen anschließend wieder dem Rat vorgelegt werden, der dann im nächsten Schritt über den Verkauf entscheiden kann.

 Abgelehnt wurde es hingegen, einem anderen Bürger einen Grünstreifen in Rehrwiehe zu verkaufen. Dieser nutzt den Streifen für eigene Zwecke. Brüggenwirth (WGN) und Otto Tatge (CDU) sprachen sich dagegen aus, wollten den Bürger aber keineswegs einschränken. Der Mann solle den Streifen einfach weiter so nutzen wie bisher.

 Ulrike Junk (SPD) fragte, welcher potenzielle Nutzen der Gemeinde gegen den Verkauf spricht. Tatge und Heinz-Konrad Rohrßen (CDU) argumentierten mit einer problematischen Einschränkung der Sichtverhältnisse an der daneben verlaufenden Straße, wenn der Bürger eine Hecke auf dem Areal versetzen beziehungsweise anpflanzen würde. Der Rat votierte gegen den Verkauf. Lehrke betonte: An der Nutzung des Streifens müsse sich aber deshalb nichts ändern. gus

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