Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Hohnhorst Gemeinschaftshaus auf den Weg gebracht
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Gemeinschaftshaus auf den Weg gebracht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:21 03.02.2019
Das Dorfgemeinschaftshaus soll in Holzrahmenbauweise errichtet werden. Quelle: Zeichnung: Uwe Brinkmann
Hohnhorst

„Wir werden einheitlich so stimmen, wie wir es seit anderthalb Jahren tun“, sagte SPD-Sprecher Mark Schäfer. Damals sei eine klare finanzielle Grenze gesetzt worden: Die Gemeinde zahlt maximal 185 000 Euro dazu. Die Kosten werden der aktuellen Planung zufolge eingehalten. Diesbezüglich lobte Schäfer auch den signifikanten Eigenanteil der Dorfgemeinschaft.

„Wir legen das nun in die Hände des Verwaltungsausschusses in der Hoffnung, dass die Grenze eingehalten wird“, so der SPD-Sprecher. Sollten Mehrkosten entstehen, erwarte die Fraktion dennoch einen Nachtragshaushalt, der ohne Neuverschuldung auskommt.

Schmidt lobt "liebevolle Hartnäckigkeit" des Arbeitskreises

Den gleichen Grundsatzbeschluss inklusive des einzuhaltenden Kostenrahmens habe auch die Gruppe CDU/WGN vor anderthalb Jahren getroffen, sagte deren Sprecher Christian Steege. „Seitdem haben alle ihre Hausaufgaben gemacht“, befand er.

Gemeindedirektor Mike Schmidt dankte dem Arbeitskreis für seine „liebevolle Hartnäckigkeit“. Rückblickend sei er eher der bremsende Pol zu Bürgermeister Cord Lattwesen gewesen. Nun stehe das Projekt aber vor der schwarz-weiß-karierten Flagge. „Ich gehe davon aus, dass wir den Rahmen einhalten. Sonst müssen wir noch etwas schubsen auf der Baustelle“, so Schmidt.

Dorfgemeinschaft öffnet Sektflasche nach der Abstimmung

Die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Ingrid Möller, ließ nach der einstimmigen Beschlussfassung den Korken einer Sektflasche knallen. In der Einwohnerfragerunde meldete sich Meinhard Strohschnieder vom Arbeitskreis zu Wort. Nachdem die jüngste Bauausschusssitzung mit der regen Diskussion (wir berichteten) noch Zweifel zugelassen hatte, ob der Grundsatzbeschluss einstimmig ausfallen würde, hatte Strohschnieder einige Fragen vorbereitet. Diese brauche er nun nicht mehr zu stellen.

„Das war eine verdammt lange Schwangerschaft“, zog Strohschnieder einen Vergleich. Lattwesen habe sich schließlich als Vater des Projektes erwiesen. „Ich zahle aber keine Alimente“, entgegnete dieser daraufhin lachend. Schmidt blieb auch beim Bild und betitelte sich selbst als Hebamme. göt