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Grünes Licht vom Rat

Landjugend darf loslegen Grünes Licht vom Rat

Die Landjugend Nordschaumburg hat am Donnerstagabend mit dem Abriss des alten Sportheims in Rehren begonnen, um dort in ihrer 72-Stunden-Aktion ein neues Gebäude zu errichten.

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Die Landjugend hat mit dem Abriss des Sportheims begonnen.

Quelle: gus

Hohnhorst. Zuvor hatte der Hohnhorster Gemeinderat grünes Licht gegeben. Während die Politiker sich noch über das Thema austauschten - zunächst im nicht öffentlichen Verwaltungsausschuss, dann öffentlich im Gemeinderat - scharrten etwa 45 Mitglieder der Landjugend bereits mit dem Hufen: Auf dem Rehrener Sportplatz waren die Arbeitsgeräte startklar, ein Dutzend Helfer wartete dort auf ein Signal aus dem Sitzungszimmer, wo 33 Landjugend-Mitglieder die Debatte verfolgten. Startschuss für das Projekt sollte eigentlich um 18 Uhr sein, für diesen Termin war auch die Zusammenkunft des Rates anberaumt worden.

Formal brauchte die Landjugend das Ja des Rates, um loslegen zu können. Der Sitzungsbeginn verzögerte sich um wenige Minuten, Bürgermeister Wolfgang Lehrke entschuldigte sich dafür, dass auch danach nicht aufs Gaspedal gedrückt werden konnte. „Ich will das Ganze hier nicht verzögern, bin aber auch an gewisse Regularien gebunden“, sagte der SPD-Politiker. Nach den Regularien kam der Rat zu dem mit Spannung erwarteten Tagesordnungspunkt.

Die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Ingrid Möller, erhielt das Wort und betonte, dass es ihrer Gruppe nicht darum gehe, die Landjugend zu blockieren. Es sei allerdings in der Vorbereitung der Aktion einiges schiefgelaufen. Ihre Stellvertreterin, Roswitha Nottorf, verlas eine Stellungnahme der Dorfgemeinschaft, in der unter anderem kritisiert wird, dass weder eine nachhaltige Nutzung des geplanten Gebäudes gesichert noch die Frage beantwortet ist, wer den finanziellen Unterhalt leisten soll. Darüber hinaus solle die Landjugend sowieso einen Raum in Ohndorf zugesprochen bekommen.

Der Rat votierte mit Lehrkes Gegenstimme für die Erlaubnis, knüpfte dies aber an die Zusage, dass das Dorfgemeinschaftshaus Rehren weiter geplant wird. Daraufhin zückten Mitglieder der Landjugend die Handys, informierten ihre Kollegen und zogen um 18.31 Uhr von dannen. Sie wollten die ganze Nacht durcharbeiten.  gus

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