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Grünpflege-Verträge auf dem Prüfstand

Hohnhorst Grünpflege-Verträge auf dem Prüfstand

Vergibt Hohnhorst seine Aufträge zur Grünpflege zu überhöhten Preisen? Um dies auszuschließen, soll die Gemeinde alle Verträge neu ausschreiben. Beschlossen ist dieser Schritt jedoch noch nicht.

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Quelle: Symbolfoto

Hohnhorst. Umweltausschussvorsitzender Werner Bövers (CDU) sprach sich dafür aus, dass die Gemeinde die Aufträge zur Pflege gemeindeeigener Flächen kündigt und neu vergibt. Danach soll ein grundlegender Mechanismus geschaffen werden, nach dem die Gemeinde beim Anfallen solcher Arbeiten vorgeht. Ulrike Junk (SPD) fand die Idee gut. Sie habe den Vorschlag bereits vor geraumer Zeit gemacht, seinerzeit sei dies aber abgelehnt worden.

Bürgermeister Wolfgang Lehrke (SPD) warnte vor dem Aufwand der pauschalen Neuausschreibung. Zudem verfügen die aktuellen Arbeiter über Ortskenntnis, was äußerst hilfreich sei. Bislang seien die Aufträge meist zur Zufriedenheit der Gemeinde erledigt worden, außerdem seien Vergleichsangebote nicht zwingend günstiger. Lehrke plädierte dafür, diese Entscheidung dem 2016 neu zu wählenden Rat zu überlassen.

Bövers hielt dagegen: Pro Jahr summieren sich die Aufträge für die Pflegearbeiten auf rund 50000 Euro. Heiko Balke (WGN) argumentierte im Grundsatz auch für eine Neuausschreibung. Aber es müsse nicht gleich alles an ein neues Unternehmen übertragen werden. Möglicherweise sei es sinnvoller, zuerst ein Pflegekataster aufzustellen.

Einen Beschluss wurde dazu aber noch nicht gefasst, doch Bövers mahnte an, dass sich die Politiker Gedanken machen, wie es mit der Grünpflege in Hohnhorst weitergehen soll. Die Verwaltung wurde aber vorsorglich beauftragt, die Aufträge für die Pflege der öffentlichen Flächen zusammenzutragen und zur nächsten Sitzung vorzulegen.

Ein möglicher neuer Auftrag könnte dann den Wall am baugebiet Hinter den Höfen betreffen, wo verkümmerte Pflanzen für Unmut gesorgt hatten. Die dortigen Pflanzen hatte das Unternehmen Röhler gepflanzt. Im Umweltausschuss hatte es verkehrterweise geheißen, die Firma Seifert sei zuständig gewesen. gus

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