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Herz für Handballer

Waltringhäuser Sporthalle Herz für Handballer

Die Pläne, die Waltringhäuser Sporthalle zu erweitern, nehmen allmählich Formen an. Der Jugendausschuss der Samtgemeinde Nenndorf gab grünes Licht für die Finanzierung. Nötig ist der Anbau aufgrund des Handballspielbetriebs.

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Verwaltungskraft zur Samtgemeinde
Quelle: pr.

HOHNHORST. Die HSG Schaumburg-Nord hatte bereits im Jahr 2015 einen ersten Vorstoß unternommen, wie Ausschussvorsitzender Fabian Heine erläuterte. Nach Informationen des HSG-Sprechers Felix Lattwesen haben sich die Handballer mit einer professionellen Catering-Betreiberin zusammengesetzt, damit die Planung auch Hand und Fuß hat.
Denn Ziel ist es, auch bei gut besuchten Spielen die Hallenbesucher an einem Tresen mit Speisen und Getränken zu versorgen. Des Weiteren sind neue Toiletten vorgesehen, auch behindertengerechte Sanitäranlagen. „Rollstuhlfahrer sollen sich genauso gut zurechtfinden wir andere“, sagte Lattwesen. Wünschenswert wäre eine bessere Ausleuchtung des Parkplatzes, was aber in einem zweiten Schritt realisiert werden könne.
Die Kosten werden auf 250000 Euro geschätzt. Die HSG geht davon aus, dass sie Eigenleistung im Wert von 40000 Euro beitragen kann, vielleicht sogar mehr. Unter anderem wollen HSG-Mitglieder oder Freunde bei der Vorbereitung helfen. Beim Herrichten der Außenanlagen will die Handballgemeinschaft die Hälfte geben. Auch bei der Innenausstattung will die HSG maßgeblich unterstützen.

Im Haushaltsentwurf berücksichtigt

Da der Samtgemeinde Nenndorf 65 Prozent Fördergeld aus dem ZILE-Programm in Aussicht stehen, würde der kommunale Anteil 80000 Euro betragen. Entsprechende Mittel sind im Haushaltsplanentwurf 2018 berücksichtigt. Die Förderfähigkeit rührt nach Worten von André Lutz, Amtsleiter Bildung und Soziales, daher, dass es sich bei der Halle nicht um eine Schulsportstätte handelt. Die Kostenrechnung sei mit dem Hochbauamt rückgekoppelt und als stimmig erachtet worden. Werner Bövers (CDU) lobte das Vorhaben, die Erweiterung komme allen Handball-Vereinen aus der Samtgemeinde zugute, weil diese in der HSG zusammengeschlossen sind. Der Anteil der Kommune sei erträglich. Ferner sei der Einsatz der Sportler lobenswert. „Die HSG hat sich viel vorgenommen und sorgt an den Wochenenden für ereignisvolle Stunden“, sagte auch SPD-Sprecher Sigmar Sandmann. Was die Samtgemeinde zum Anbau beisteuere, sei „verhältnismäßig wenig“. „Es ist wirklich beachtlich, was sie im Ehrenamt leisten“, lobte auch Imke Hennemann-Kreikenbohm (Grüne). Henning Dormann (Wählergemeinschaft Nenndorf) sprach sich ebenfalls für die Erweiterung aus.
Einstimmig votierten die Ausschussmitglieder für Einstellung des entsprechenden Geldes in den Haushalt der Samtgemeinde. Allerdings hat das letzte Wort der Rat.  gus

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