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Hohnhorst Jugendcard ist einen Schritt weiter
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Jugendcard ist einen Schritt weiter
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00:16 29.11.2012
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Hohnhorst (gus)

Jungen und Mädchen bis 14 Jahre sollen für zwei Jahre beitragsfrei in einem zweiten Verein aktiv sein können, wenn sie einer der drei Sportgruppen angehören.

 Im Vorfeld der Sitzung hatte es Gespräche mit Vereinsvertretern gegeben. Auch Verbandsfunktionäre waren kontaktiert worden. Seitens des Landessportbunds (LSB) und des Kreissportbunds hatte die Gemeinde positive Reaktionen auf das Vorhaben erhalten. Satzungsänderungen müssen die Vereine nach jetzigem Kenntnisstand nicht beschließen, um die Kooperation mit der Kommune einzugehen. Bei dieser können die Vereine die Übernahme zusätzlich anfallender Kosten beantragen. Denn die Gemeinde Hohnhorst will helfen, die finanzielle Mehrbelastung der beiden Männerturnvereine und des TuS zu minimieren.

 Der LSB hat signalisiert, ein Mustervertragswerk auszuarbeiten und den Hohnhorstern zu übermitteln. Versicherungsschutz besteht über den kommunalen Schadensausgleich, hieß es. Pro Jugendlichen soll nur eine dieser Zweitmitgliedschaften möglich sein. Die Jugendcard soll ab 2013 für drei Jahre gelten.

 Werner Bövers forderte, dass auch andere Vereine – etwa die Schützen – in die Kooperation aufgenommen werden. Heiko Balke verwies darauf, dass es in Hohnhorst und Rehren Schützenvereine gebe, die auch untereinander kooperieren können. Es gehe darum, die Spartenvielfalt für alle Jugendlichen zu öffnen.

 Eckhard Rohrsen und Volker Bock, Vorsitzende des TuS Germania und des MTV Ohndorf, mahnten, dass der Verwaltungsaufwand nicht zu groß werden darf. Dies sagten die Politiker zu. Auch Uwe Rohrßen, Chef des MTV Rehren A.R., sagte, er stehe hinter der Initiative. Alle drei Klubchefs gehen aber davon aus, dass bei zu hoher Pendelfrequenz zwischen den Vereinen interne Gespräche nötig werden.

 Eine Empfehlung hat der Fachausschuss nicht formuliert. Im Januar soll es eine Informationsveranstaltung zum möglichen Kooperationsvertrag geben. Anschließend befassen sich die politischen Gremien erneut mit dem Thema.

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