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Hohnhorst Jugendfeuerwehr belebt
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Jugendfeuerwehr belebt
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00:23 26.02.2015
Geehrt für 25-jähriges Engagement als Gerätewart: Der stellvertretende Ortsbrandmeister Sven Bock (von rechts), Gerätewart Jürgen Dohmeyer und Ortsbrandmeister Heiko Wilkening. Quelle: pr.
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Hohnhorst

Dohmeyer kümmert sich um die Instandhaltung des Fahrzeugs und der Geräte, fühlt sich aber auch für die Außenanlagen verantwortlich. Das Rüstzeug sei dank Dohmeyers gewissenhafter Arbeit stets in Top-Zustand. Als Dank und Anerkennung für sein 25-jähriges Engagement bekam er ein Präsent und eine Urkunde überreicht.

 Die Feuerwehr musste das Fahrzeug im abgelaufenen Jahr bei 13 Einsätzen aus der Halle fahren. Kleinbrände, von Ästen blockierte Fahrbahnen, eine Menschenrettung, einen Verkehrsunfall und einen Ölschaden listet die Jahresstatistik auf. Die Einsätze wurden in der Regel zusammen mit den Feuerwehren aus Haste und Rehren absolviert. Zusammen bilden die drei Feuerwehren den Löschzug Ost. Und gemeinsam übten sie auch fleißig im Jahr 2014.

 Gut läuft es momentan beim Nachwuchs, speziell bei den „Löschriesen“. In 2015 wechselten sechs Kinder aus der Kinderfeuerwehr zur Jugendfeuerwehr, die damit wieder neu belebt wird. Jugendfeuerwehrwart ist Michael Winkler, vertreten wird er von Gunnar Töthe.

 Die Dienste werden zunächst in Kooperation mit der Jugendfeuerwehr Haste organisiert. Dank der guten Basis-Arbeit in der Kinderfeuerwehr soll die Jugendfeuerwehr in den nächsten Jahren möglichst noch mehr Zuwachs erhalten.

 Bei den Ehrungen erwartete die Teilnehmer an der Hauptversammlung etwas Ungewöhnliches: Auf der Liste der zu Ehrenden standen gleich 33 Namen von Hohnhorstern, die vor 40 Jahren der Feuerwehr als Förderer beigetreten waren. Zu verdanken war dieses einer Werbeaktion, die in den Jahren 1975 und 1976 zu einem wahren Mitgliederansturm führte. Etwa 100 Hohnhorster Bürger wurden deshalb Förderer der Feuerwehr.

 Somit ist abzusehen, dass auch 2016 zahlreiche Ehrungen auf der Tagesordnung der Brandschützer stehen werden. Und dass derzeit ungewöhnlich viele Urkunden von der Feuerwehr gedruckt werden müssen, dürfte diese gern in Kauf nehmen. r

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