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Hohnhorst Kampf dem Kot
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Kampf dem Kot
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00:16 05.02.2016
Auch in Hohnhorst sind Bürger der Hinterlassenschaften von Vierbeinern überdrüssig. Quelle: gus
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Hohnhorst

Balke hatte beim Joggen einen Bad Nenndorfer aufgefordert, die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners zu entfernen, was seinen Beobachtungen zufolge aber nicht geschehen sei. Doch ganz egal, ob sich das Herrchen von ihm habe beeindrucken lassen oder nicht – dieses Problem bestehe auf öffentlichen Grünflächen. „Das wird nicht das letzte Mal gewesen sein“, meinte Balke. Und Hundehaufen seien ein grundsätzliches Ärgernis.

Auf dem Rehrener und dem Ohndorfer Sportplatz werde auf solcherlei Dinge scharf geachtet. Der Hohnhorster Sportplatz biete sich allerdings geradezu an für Hundehalter, die ihr Tier auf die Schnelle „abführen“ lassen wollen. Es fehle eine Umzäunung, und mit dem Auto sei er direkt anzusteuern, sprich: Er liegt unmittelbar neben der Kreisstraße. Dann heiße es „Kofferraumklappe auf und los geht‘s.“

„Die Hunde haben daran keine Schuld, das liegt an den Menschen“, betonte Marion Grages (parteilos für die SPD im Ausschuss). Bürgermeister Wolfgang Lehrke (SPD) wies auf ein bereits postiertes Schild an einem Hohnhorter Ortseingang hin, das allerdings von Unbekannten verunstaltet worden sei. Die Wirkung von Warntafeln hat also allein deshalb ihre Grenzen. Allerdings drohen nachlässigen Tierhaltern Bußgelder, denn Hundekot, der nicht entfernt wird, stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Beschlossen wurde zu dem Thema nichts, Balke wollte seine Ausführungen nur als Anregung verstanden wissen. Mit seiner Idee, die Samtgemeinde zu bitten, Schilder für die Gemeinde anfertigen zu lassen, stieß Balke ins Leere, denn die Hundesteuer wird auf Gemeindeebene kassiert, wie Lehrke erklärte. Daher könne diese die Samtgemeinde nicht in die Pflicht nehmen und müsse vielmehr selbst tätig werden.

Hundekot ist beileibe nicht nur auf Sportstätten in der Gemeinde ein Problem. An der Mathestraße in Hohnhorst haben sich Anwohner selbst zur Wehr gesetzt und auf eigene Faust Schilder aufgestellt, die sich gegen „Tretminen“ auf einem Grünstreifen wenden. „Lassen Sie ihre (...) ruhig weiter auf den gemähten Rasen scheißen, wir machen das schon für Sie weg“, steht darauf. Das farblich abgesetzte Worte „Hunde“ ist mittlerweile verblichen. Hintergrund: Die Anwohner mähen den Grünstreifen selbst.  gus

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