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Keine Bedarfsampel für die B442

Hohnhorst Keine Bedarfsampel für die B442

Damit Fußgänger und Radfahrer an der Einfahrt der B442 nach Hohnhorst sicherer die Straße überqueren können – der Fußweg entlang der Bundesstraße verläuft auf der gegenüberliegenden Ostseite –, hat die Gemeinde den Wunsch geäußert, dort eine Bedarfsampel einzurichten. Nach der jüngsten Verkehrszählung erteilte der Landkreis diesem Wunsch aber eine Absage.

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Das Überqueren der B442 ist vor allem an der Einmündung nach Hohnhorst nicht ungefährlich. Eine Ampel bietet aus Sicht des Landkreises aber keine Lösung.

Quelle: kle

Hohnhorst. Das teilte Hohnhorsts Bürgermeister Wolfgang Lehrke dem Planungs- und Bauausschuss mit.

Die Verkehrszählung war nötig, um die Frequentierung an dieser Stelle zu ermitteln und herauszufinden, ob eine Ampel dort nötig und sinnvoll ist. Wäre das Ergebnis entsprechend ausgefallen, hätte der Landkreis womöglich sogar die Kosten für die Ampel übernommen. Bei geringerer Frequentierung wäre die Gemeinde sogar bereit gewesen, das Gerät selbst zu bezahlen, die Kosten dafür liegen in etwa bei 15.000 bis 20.000 Euro. Tatsächlich seien die Beteiligten nun aber zu dem Schluss gekommen, dass eine Ampel dort sogar „kontraproduktiv“ wäre, berichtete Lehrke.

Ein Argument der Polizei lautete, dass sich die Autofahrer, sobald eine Ampel installiert sei, nur noch daran orientieren. Eine Bedarfsampel ist aber, wie der Name schon sagt, unbeleuchtet, bis jemand den Knopf drückt. Und sei die Ampel dunkel, gingen Autofahrer davon aus, dass auch niemand die Straße überqueren will, und achteten weniger oder gar nicht mehr auf andere Stellen, an denen vielleicht Fußgänger oder Radfahrer die Fahrbahn kreuzen könnten. Nach Erfahrung der Polizei nutzen gerade Radfahrer selten den sichersten Weg über die Straße, sondern lieber den schnellsten. Als Folge würde sich dort durch die Ampel eher zusätzliches Gefahrenpotenzial ergeben, als dass die Gefahr vermindert wird. Kurz gesagt: „Die Ampel wird es nicht geben“, so Lehrke. kle

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